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Familiennachzug - erst Schengenvisum, dann Aufenthaltserlaubnis

25.03.2008 22:57 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
im Januar 2008 habe ich meine chinesische Frau in Dänemark geheiratet (Apostille liegt vor). Zu dem Zeitpunkt war sie mit einem Besuchsvisum in Deutschland. Jetzt hält sie sich wieder in China auf. Während ihres Aufenthaltes hier hat sie einen Deutsch-Vollzeit-Kurs besucht.
Beim deutschen Konsulat in China kann sie nun zum Familiennachzug entweder ein Schengen-Visum über 90 Tage oder ein langfristiges Visum beantragen (wurde mir so vom Konsulat telefonisch erklärt).
Das Schengen-Visum wird wesentlich schneller erteilt (max. 10 Tage), kann jedoch evt. nicht in Deutschland verlängert werden.
Die lange Bearbeitungsdauer des langfristigen Visums von 2-3 Monaten kommt dadurch zustande, dass das Ausländeramt meines Wohnortes zustimmen muss.
Meine Frage ist nun: Was müssen wir tun, damit meine Frau auch mit Schengen-Visum eine Aufenthaltserlaubnis über das Visum hinaus erhalten kann sobald sie in Deutschland ist bzw. welche Nachteile hat das Schengen-Visum eigentlich in unserem Fall?

26.03.2008 | 08:13

Antwort

von


(344)
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel: 0211/133981
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, welche ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Das von Ihnen zitierte "Schengen-Vium" wird in der Tat nur für drei Monate erteilt. Es kann darüber hinaus (muss aber nicht!) noch einmal um bis zu 3 Monate verlängert werden.

Allerdings sollte sich Ihre Frau bei der Visaerteilung auf § 28 Abs.1 Aufenthaltsgesetz berufen. Diese Norm lautet in der entscheidenden Passage wie folgt:

"Die Aufenthaltserlaubnis ist dem ausländischen
1. Ehegatten eines Deutschen,
2. minderjährigen ledigen Kind eines Deutschen,
3. Elternteil eines minderjährigen ledigen Deutschen zur Ausübung der Personensorge zu erteilen, wenn der Deutsche seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hat."

Es handelt sich somit nicht um eine Ermessensfrage, ob sie eine Aufenthaltserlaubnis bekommt. Sollte diese in China noch nicht erteilt werden, so empfiehlt es sich zunächst gleichwohl erst einmal mit dem Schengen-Visum einzureisen und dann von hier aus sich bei der zuständigen Ausländerbehörde um diese Aufenthaltserlaubnis nach § 28 Abs.1 AufenthG zu bemühen. Beachten Sie bitte, dass Ihre Frau in jedem Falle den Sprachtest absolvieren muss. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Sie in keinem Falle den Anschein entstehen lassen könnten, es handele sich um eine Scheinehe.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Für eine kostenlose Nachfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Im übrigen wünsche ich Ihnen beiden alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021


ANTWORT VON

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