Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

FamFG – Beschwerde zurücknehmen – Folgen

| 19.06.2011 14:51 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich bin geschieden. Für das gemeinsame Kind gibt es gemeinsames Sorgerecht.

Diesen Winter gab es einen Beschluss des Familiengerichts zum Umgangsrecht. Ich war mit einigen Punkten des Beschlusses nicht einverstanden und habe deshalb rechtzeitig Beschwerde eingelegt. Die Beschwerde wurde vom OLG akzeptiert und in ca. 10 Tagen ist Termin zu dem die persönliche Anwesenheit der Gegenseite und mir angeordnet wurde.

Die Gegenseite hat auf meine Beschwerde mit einer „Anschlussbeschwerde und Beschwerdeerwiderung" reagiert – sichtbar nach Ablauf der einmonatigen Rechtsmittelfrist.

Zentrale Punkte meiner Beschwerde haben sich allerdings in den letzten Wochen durch die gelebt Realität erledigt – innerhalb der Rechtsmittelfrist gegen den Beschluss war diese Entwicklung noch nicht absehbar. Aufgrund dieser Entwicklung möchte ich meine Beschwerde zurücknehmen.

----------

Fragen:

1) Kann ich die Beschwerde einfach zurücknehmen? Muss diese Rücknahme begründet werden?

2) Wird die Anschlussbeschwerde der Gegenseite durch meine Beschwerderücknahme unwirksam oder kann / muss das OLG dieser weiter nachgehen?

3) Die Rücknahme würde ca. 1 Woche vor dem Termin am OLG erfolgen. Wird dieser Termin noch durchgeführt werden, oder durch meine Beschwerderücknahme quasi „automatisch" entfallen?

4a) Ich denke, dass ich an meinen Anwalt die Geschäftsgebühr + Telekommunikationspauschale + MWST zahlen muss. Korrekt?
4b) Wie dürfte die übrige Kostenverteilung aussehen, vor dem Hintergrund dass die Gegenseite mit einer Anschlussbeschwerde reagiert hat? Hälftige Gerichtskosten für beide Seiten und jeweils Übernahme der außergerichtlichen Kosten?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen aufgrund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Frage 1:
Eine einfache Rücknahme ist möglich, eine Begründung nicht erforderlich

Frage 2:
Die Anschlussbeschwerde ist unselbstständig, fiele also mit einer Rücknahme durch Sie ohne weitere Prüfung des OLG weg.:

Frage 3:
Der Termin würde vom OLG abgesetzt werden.

Frage 4a:
Die von Ihnen genannten Gebühren fallen auch bei einer Rücknahme an.

Frage 4b:
Die durch Ihre Beschwerde entstandenen Kosten fallen in vollem Umfang auf Sie zurück, da Sie das Rechtsmittel eingelegt hatten (§ 516 III ZPO). Dies betrifft auch die Rechtsanwaltskosten der Gegenseite.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben. Über eine positive Bewertung würde ich mich in jedem Fall freuen.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 19.06.2011 | 15:29

Vielen Dank für diese Antwort!

Zu den Kosten könnten Sie mir mit einer kleinen Einschätzung weiterhelfen:

a) In Umgangssachen ist ein Gegenstandswert von EUR 3.000,-- üblich.
b) Das Familiengericht hat im ersten Rechtszug allerdings, aufgrund des Umfangs des Verfahrens, einen Wert von EUR 6.000,-- festgelegt.

Frage:
Welchen Gegenstandswert dürfte das OLG festsetzen? EUR 6.000,-- oder EUR 3.000,-- oder ggf. weniger, da es von jeder Seite schließlich lediglich einen Schriftsatz gab?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.06.2011 | 15:32

Sehr geehrter Fragesteller,

besten Dank für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworte:

Wenn das Erstgericht 6000 Euro festgesetzt hat, wird das OLG bei gleicher Sachlage kaum weniger festsetzen. Allenfalls müsste das besonders begründet werden von Ihnen, warum das Erstgericht einen falschen Wert zugrunde gelegt hatte

Ich hoffe, ich habe damit Ihre Nachfrage beantworten können und würde mich über eine gute Bewertung freuen, andernfalls müssten Sie sich einfach nochmals melden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 19.06.2011 | 23:15

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 19.06.2011 4,2/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70496 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Danke! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Meine Frage und Rückfrage wurden freundlich, ausführlich und verständlich beantwortet. Zudem erhielt ich noch ergänzende, die Thematik betreffende, Hinweise. Vielen Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die kompetente Beratung. ...
FRAGESTELLER