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Falschgeld zu Informationszwecken bestellen

| 05.06.2014 00:33 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Hallo,

ich möchte mir gern Falschgeld bestellen, einfach, um es mir mal anzuschauen. Ein Inverkehrbringen nach 146 StGB wird ausdrücklich nicht beabsichtigt!
Wie kann ich mich aber absichern, dass mir nicht im Nachhinein einfach die Absicht unterstellt wird?

Antworten im Stile von "Lassen Sie die Finger davon" sind nicht erwünscht!

Vielen Dank schonmal!

Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn Sie bewußt Ihnen bekanntes Falschgeld bestellen und schicken lassen, können Sie sich überhaupt nicht nichtsverbindlich davon absichern, dass ein Staatsanwalt Ihnen eine beabsichtigte Inverkehrbringung unterstellt.


Selbst wenn Sie auf einer Bestellung: "Nur zur Ansicht" oder ähnliches angeben, wird das nichts an einem möglichen Anfangsverdacht andern.


Möglich wäre allenfalls, dass Sie Noten bestellen, die deutlich sichtbar den nicht abtrennbaren Vermerk: "Spielgeld; Muster" auf der gesamten Vorder- und Rückseite enthält, so dass eine strafrechtliche Nutzung dann ausgeschlossen werden kann.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 05.06.2014 | 09:54

Hallo,

146 StGB sagt doch ganz klar: "Wer Falschgeld >>> in der Absicht <<< [...]sich verschafft[...], daß es als echt in Verkehr gebracht oder daß ein solches Inverkehrbringen ermöglicht werde" - ich habe diese Absicht ganz klar nicht!

Einen Anfangsverdacht mag es ja geben, das ist klar, aber der kann sich ja dann nicht bestätigen, eben weil ich es nicht vorhabe. Reicht das bereits aus, oder wird mir das Vorhaben dann einfach unterstellt werden - ohne weitere Grundlage? Wird also der Paragraph unterlaufen, indem einfach immer unterstellt wird, man hätte die Absicht?

Danke!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.06.2014 | 10:15

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Annahme ist durchaus nicht von der Hand zu weisen.

Es ist damit zu rechnen, dass Ihnen unterstellt wird, auch die Absicht zu haben, das Falschgeld in den Verkehr zu bringen.Es wird doch immer wieder versucht, die Absicht konstruktiv zu begründen. Sie werden sich daher möglicherweise auf ein Verfahren ersteinmal einstellen müssen.

Dann werden Sie gefordert sein, überzeugend die fehlende Absicht darzulegen. Das wird vermutlich auch erfolgreich sein; auszuschließen ist aber nicht, dass ein Gericht in letzter Konsequenz eine andere Auffassung vertritt.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Ergänzung vom Anwalt 13.06.2014 | 13:00

Schönen Dank für die Bewertung, die offenbar wieder nur dazu dient, den Unmut zum Ausdruck zu bringen, wenn man eine Antwort erhält, die einem nicht passt.

Warum dann hier Fragen gestellt werden, erschließt sich mir nicht.

Ergebnisoriente Bewertungen liegen neben der Sache; nach dem Motto: Diese Antwort will ich nicht und deswegen gibt es eine unterdurchschnittliche Bewertung.

Bewertung des Fragestellers 12.06.2014 | 22:25

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

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Stellungnahme vom Anwalt:
Schönen Dank für die Bewertung, die offenbar wieder nur dazu dient, den Unmut zum Ausdruck zu bringen, wenn man eine Antwort erhält, die einem nicht passt.

Warum dann hier Fragen gestellt werden, erschließt sich mir nicht.

Ergebnisoriente Bewertungen liegen neben der Sache; nach dem Motto: Diese Antwort will ich nicht und deswegen gibt es eine unterdurchschnittliche Bewertung.
FRAGESTELLER 12.06.2014 3,2/5,0
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