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Falsches Datum einer Zeugenaussage

10.08.2019 15:59 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,
erstmal möchte mich entschuldigen für mein Deutsch und hoffe dass Sie mich trozdem verstehen würden.
Ich habe eine Frage die mit Falsches Datum einer Zeugenaussage zu tun hat.
Mitte Mai 2019 hat mein guter Bekannter die Post von Polizei bekommen mit eine höfliche Bitte sich zu den Vorgängen von Anfang Mai 2019 zu äußern.
Es geht um Unterschlagung.
Er hat eine formlose Aussage am 31.05.2019 verfasst und gleich per Fax an Polizei verschickt.
In dieser Aussage belastet er mich.
Nun bekam ich Einladung von Polizei erstmal als Zeuge auszusagen.
Ich habe vor nicht auszusagen mit der Begründung, dass ich mich selbst nicht belasten möchte.
Meiner Bekannter wurde gerne die Aussage zurückziehen (was natürlich nicht geht oder aber sie so zu verändern, dass sie mich so nicht belastet).
Mir ist bewusst dass solche hin und her keinem guten Eindruck hinterlässt und wahrscheinlich von Polizei ignorieren wird.
Auf meine Bitte hat mir der Bekannte eine Kopie der Aussage der er an Polizei verschickt gezeigt (ich weiß es nicht ob das erlaubt ist).
Mir ist aufgefallen (im Gegenzug zu der Bekannter und wahrscheinlich Polizei), dass die Aussagen
ein Datum 31.05.1016. hat. ( also 3 Jahre bevor… )
Es war natürlich ein durch versehen verursachter Fehler von meiner Bekannter.
Die Frage ist aber ob ich dieser Fehler zu meiner Verteidigung nutzen kann?
1. Ist die Aussage auf Grund falsches Datum zu verwerfen? ( also im Mülleimer landen muss)
2. Darf die Polizei auf Grund solchen Aussage überhaupt ermitteln?
3. Darf die Polizei eventuelle spätere Aussage mit dieser inhaltlich verglichen?
Wenn diese Fragen zu bejahen sind:
Ist es besser gleich Polizei damit zu konfrontieren, oder erst bei Prozess Begin über Anwalt die Aussage verwerfen lassen?
Oder spielt es keine Rolle und der Fehler wird als ein Schreibfehler eingestuft ohne eine Einfluss auf Ermittlungen?
Mit freundlichen grüßen
Kajo Franke
10.08.2019 | 16:32

Antwort

von


(398)
Sachsenkamstr. 21
81369 München
Tel: 08989040989
Web: https://ueberbrueckungshilfe-antrag-stellen.de/
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Ist die Aussage auf Grund falsches Datum zu verwerfen? ( also im Mülleimer landen muss)
Auf keinen Fall, weil es sich offensichtlich um Versehen handelt (16 anstatt 19)

2. Darf die Polizei auf Grund solchen Aussage überhaupt ermitteln?
Ja, weil wie oben gesagt ein Versehen, das keinen Einfluss auf den Tatverdacht hat
Die Polizei ermittelt außerdem nicht Aufgrund der Aussage Ihres Bekannten, sondern auch anderen „Hinweisen". Was die Polizei gegen Sie hat, können Sie erfahren, wenn Sie eine Akteneinsicht beantragen. Allerdings erst dann, wenn Sie zum Beschuldigten werden (momentan Zeuge). Akteneinsicht gewährt die Staatsanwaltschaft.

3. Darf die Polizei eventuelle spätere Aussage mit dieser inhaltlich verglichen?
Ja, zudem inhaltlich werden die beiden Aussagen vermutlich gleich, nur das Datum wird anderes.

4. Wenn diese Fragen zu bejahen sind:
Ist es besser gleich Polizei damit zu konfrontieren, oder erst bei Prozess Begin über Anwalt die Aussage verwerfen lassen?
Das ist egal, weil dieser „Fehler „ unbedeutend ist.

5. Oder spielt es keine Rolle und der Fehler wird als ein Schreibfehler eingestuft ohne eine Einfluss auf Ermittlungen?

Definitiv so



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Liubov Zelinskij-Zunik, M.mel.

ANTWORT VON

(398)

Sachsenkamstr. 21
81369 München
Tel: 08989040989
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