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Falsches Datum auf der Vollmacht - Auswirkungen auf Beschlüsse in der GV

15.01.2020 17:21 |
Preis: 25,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Falsches Datum in der Vollmacht

Als Startup (Firma A) haben wir zum 14.12.2019 eine Gesellschafterversammlung einberufen.

Da der Geschäftsführer eines Gesellschafters (Firma B) nicht persönlich vor Ort sein konnte, hat dieser eine Vollmacht für einen Dritten ausgestellt.

Auf dieser Vollmacht hat der Geschäftsführer des Gesellschafters (Firma B) neben der Firmenadresse im Header, als Datum den 12.12.2018 (falsches Datum / da das Jahr falsch ist) hinterlegt. In dem Schreiben selbst (erste Zeile), heißt es dann aber im Titel: Vollmacht zur Vertretung auf der Gesellschafterversammlung der ... GmbH am 14.12.2019 (richtiges Datum). Darunter hat er dann zu den einzelnen Tagesordnungspunkten der Gesellschafterversammlung hinterlegt, wie der Bevollmächtigte für Ihn abstimmen soll und unterschieben.

Der Bevollmächtige war bei der Gesellschafterversammlung anwesend und hat während der Gesellschafterversammlung die Stimmen entsprechend der Vollmacht für den Gesellschafter (Firma B) abgeben. Dies wurde in dem Protokoll der Gesellschafterversammlung auch so festgehalten. Das Protokoll wurde allen Gesellschaftern zugesandt.

Könnte der o.g. Gesellschafter (Firma B) nun auf Basis des falschen Datums auf der Vollmacht, die Beschlüsse der Gesellschafterversammlung im Nachhinein (auch nach Ablauf der 4-Wochen Frist nach Zustellung des Protokolls) - rechtlich anzweifeln und somit ggf. auch die Beschlüsse der Gesellschafterversammlung versuchen unwirksam zu machen?

Für eine Mehrheit und Fassung der Beschlüsse wäre die Stimme der Firma B nicht erforderlich gewesen. Ggf. relevant, von 2018 auf 2019 gab es bei der Firma B einen Geschäftsführerwechsel.
17.01.2020 | 09:38

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Soweit sich im Nachhinein feststellen lässt, dass es sich hierbei lediglich um einen orthografischen Fehler handelt, ist die falsche Jahresangabe unbeachtlich.
Insbesondere da sich bei objektiver Betrachtung der Vollmacht direkt ergibt, dass die Datumsangabe wohl bei Auslegung unbedingt 2019 heißen sollte.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

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