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Falscher Vater in der Geburtsurkunde


22.12.2009 14:47 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Steidel



Hallo,

ich hätte da mal eine Frage.
Ich bin mitlerweile 28 Jahre und habe vor zwei Jahren erfahren, dass der falsche Vater in der Geburtsurkunde steht.

Den leiblichen Vater habe ich einmal gesehen und er möchte nichts mit mir zu tun haben und ich soll vor allem seiner Familie nichts von meiner Existenz verraten.

Habe irgendwelche Ansprüche an meinen leiblichen Vater.
Was passiert wenn der leibliche Vater stirbt. Bin ich erbberechtigt.
Sollte man die Vaterschaft anklagen.

Mit dem "rechtlichen" Vater" habe ich kein gutes Verhältnis, bin trotzdem erbberechtigt wenn er in der Geburtsurkunde steht. Oder kann er mich ausschließen, weil ich ja nicht seine Tochter bin.

Was soll am besten tun?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich anhand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Sofern Ihr " rechtlicher " Vater tatsächlich Ihr rechtlicher Vater im Sinne des § 1592 BGB ist, also zum Zeitpunkt Ihrer Geburt mit Ihrer Mutter verheitrat war, so bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, einen Anpruch auf Einwilligung in eine genetische Untersuchung nach § 1598 a BGB geltend zu machen. Diesen Anspruch kann man notfalls auch gerichtlich durchsetzen.

Anschliessend muss dann geprüft werden, ob eine Anfechtung und Festestellung der der Vaterschaft Ihres "leiblichen" Vaters durchgesetzt werden kann. Die rechtlichen Grundlagen finden sich dafür in §§ 1600 ff.BGB.

Erbberechtigt sind Sie nach Ihrem Vater. Wenn dies der von Ihnen bezeichnete "rechtliche" Vater ist, so sind Sie auch sein Erbe. Solange eine Vaterschaft des von Ihnen bezeichenten " leiblichen" Vaters nicht festgestellt ist, sind Sie insoweit nicht erbberechtigt.

Ich hoffe, Ihnen damit zunächst weitergeholfen zu haben. Für weitere Beratung oder Interessenvertretung stehe ich Ihnen bei Bedarf gern zur Verfügung.



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