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Falscher Rechnungsempfänger? Rechnung nicht begleichen


13.10.2017 11:36 |
Preis: 60,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Firma „Service" wurde von Frau „ Autraggeberin" beauftragt, verschiedene Entkernungsarbeiten in einem Gebäude zu verrichten, welches abgerissen werden sollte. Dafür wurde ein Festpreis vereinbart. Einige zusätzliche Arbeiten (z.B. Arbeiten im Garten) wurden später extra beauftragt.

Die Rechnung wurde nach mündlicher Vereinbarung an die Firma ihres Mannes (Rechnungsempfänger) geschickt. Diese hat die Rechnung beglichen, allerdings nur nach Korrektur, da der Ehemann nicht bereit war, die zusätzlich beauftragten Arbeiten (Garten) mit dieser Rechnung zu bezahlen. Die Rechnung wurde umgeschrieben und Rechnung 1 wurde durch die Firma ihres Mannes beglichen.

Weitere Arbeiten wurden durch Frau "Auftraggeberin" beauftragt und durch die Firma „Service" ausgeführt. Die 2te Rechnung über die weiteren Arbeiten, mit einer zusätzlichen Position, der noch nicht bezahlten Arbeiten der ersten Rechnung (Garten), wurde wieder an den bekannten Rechnungsempfänger geschickt. Nach 2 Mahnungen (und diversen Gesprächsversuchen mit allen Beteiligten) wurden diese Rechnung noch immer nicht beglichen. Telefonisch (mündlich) hat man der Firma „Service" mitgeteilt, dass die Firma ihres Mannes (Rechnungsempfänger) die Arbeiten nicht in Auftrag gegeben hat, und man aus diesem Grund nicht bereit ist, sie zu begleichen. Offensichtlich gibt es Probleme zwischen der Auftraggeberin und ihrem Ehemann und es findet keine Kommunikation statt.

Was kann die Firma „Service" tun, um an ihr Geld zu kommen? Können Sie eine dieser Alternativen empfehlen?
1.) Alternative 1 – Mahnverfahren gegen den Rechnungsempfänger (Firma des Mannes) beim Amtsgericht einleiten
2.) Alternative 2 – Storno Rechnung an die Firma des Mannes (aufgrund des offensichtlich falschen Rechnungsempfänger), korrigierte Rechnung direkt an die Autragsgeberin, Mahnung und Einleiten des Mahnverfahrens gegen die Auftraggeberin.

Vielen Dank für Ihren Rat.

Sehr geehrte Ratsuchende,


hier bleibt Ihnen nur der Weg über die Alternative 2, d.h. neue Rechnung an Frau Auftraggeberin unter ordnungegemäßer Fristsetzung und nach Fristablauf dann das Mahnverfahren einleiten.


Der Mann ist nicht Auftraggeber, wurde auch nicht durch die Frau vertreten, so dass Sie ihn darüber hätten dann in Anspruch nehmen können. Allein die (offenbar strittige) Rechnungslegung macht den Mann weder zum Auftraggeber, noch zum Vertretenden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg
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