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Falscher Artikel zugesendet


18.10.2016 18:19 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Abend,

Die Sachlage ist folgende, ich habe mir im August alle Einzelteilen für ein komplettes Fahrrad zusammengestellt und dies bei einem Radshop bestellt, alle Teile bei einem Shop eine Rechnung.
Da von dem Geschäft etwas eingebaut wurde und somit eine mechanische Bearbeitung eines Artikels erfolgte musst ich einen Vertrag zustimmen das ein Umtausch dieser Behandelten ware, des Rahmens, nicht möglich ist.
Nachdem ich die Einzelteile erhalten hatte wurde das Fahrrad zusammengebaut was einen Arbeitsaufwand von 3h stunden darstellt, ich habe mich erkundigt bei einem Fahrradmechaniker würde dies 200€ kosten.
Mir kam der Rahmen von Anfang an sehr klein vor, aber da ich ihn wegen des Vertrags nicht mehr zurück geben konnte nahm ich das hin.
Ich fuhr das Fahrrad einige zeit, 1 Monat, aber dann entschied ich mich es weiter zu verkaufen, da es mir zu klein war.
Als ich einen Käufer fand habe ich die Geometrie des Rades nachgemessen und habe entdeckt das mir ein falscher Rahmen zugeschickt wurde und zwar eine Nummer kleiner. Dies konnte man nirgends am Rahmen feststellt, nur durch Abmessen und vergleichen mit Geometrie Tabelle des Herstellers, welche nicht auf der Seite des Händlers war.
Nun habe ich dem Händler geschrieben, da der Rahmen ausverkauft ist, konnte er mir nur anbieten mir einen Rahmen von 2017 zuzuschicken aber natürlich erst in 2-3 Monaten. Zudem müsste ich das Fahrrad auseinander bauen und einpacken (2h), habe die restlichen Teile 2-3 Monate herumstehen kann das Fahrrad nicht nutzen und muss es dann wieder zusammenbauen (3h).
Nun ist meine Frage ob ich durch diese Sachlage aus dem Kaufvertrag zurücktreten kann und alle Artikel, oder nur den Rahmen, die ich bei dieser Bestellung gekauft habe zurück schicken kann und somit den Kaufvertrag auflösen würde. Da Ja alle Teile zu genau auf diesen Rahmen abgestimmt wurden.
Außerdem frage ich mich ob der Händler für meinen zeitlichen Aufwand ein entgeltlicher Ersatz leisten muss.

Vielen Dank
18.10.2016 | 18:59

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Grundsätzlich können Sie vom Kaufvertrag zurücktreten, da Ihnen kaum zuzumuten ist, noch mindestens weitere drei Monate auf die Lieferung zu warten. Sie können dann auch die gesamte Kaufsache zurückgeben, da ich davon ausgehe, dass Sie an einer Teillleistung grundsätzlich kein Interesse haben.

Schadensersatz in Form von Nutzungsausfall oder vertane Arbeitszeit gibt es allerdings nicht, sofern die eigenen Anstrengungen nicht die Üblichkeit übersteigen. Dies würde ich ohne den Einsatz einer Rechtsschutzversicherung nicht behaupten wollen.

Sie sollten daher schriftlich per Einwurfeinschreiben den Rücktritt formulieren und Rückzahlung bei Rückgabe der Kaufsache innerhalb von zwei Wochen fordern. Tut er dies nicht, steht Ihnen der Rechtsweg offen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 18.10.2016 | 19:04

Vielen Dank für die Rasche Antwort. Wie viel würde es mich kosten, wenn sie diesen Brief formulieren und dem Händler schicken ?
Schöne Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.10.2016 | 19:13

Sehr geehrter Fragesteller,

die Kosten orientieren sich an den gesetzlichen Gebühren der Beratungshilfe, die bei € 120,00 liegen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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