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Falsche Verdächtigung nach Fahrerflucht


05.04.2006 07:59 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo,

kürzlich ist mir jemand in die Beifahrerseite gefahren und hat dann Fahrerflucht begangen. Anschließend habe ich meine Aussage gemacht und den Unfallgegner wegen Fahrerflucht angezeigt. Nun hat mir der Polizist meine Aussage nicht geglaubt und bei der Fahrzeuggegenüberstellung hat er mir gezeigt, dass ich eine Lügnerin bin und wahrscheinlich gegen eine Mauer fuhr. Dies stimmt natürlich nicht, denn ich vermutet der Unfallgegener hat an der Anhängerseite seine Radabdeckung erneuern lassen, diesmal aber mit einer aus Plaste. Nun hat mich der Polizist wegen falscher Verdächtigung angezeigt.

Was kann ich nun tun, damit es nicht zu einer Gerichtsverhandlung kommt, denn ich habe niemals eine Falschaussage gemacht!

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Sehr geehrter Ratsuchender,
Ihre Frage beantworte ich unter Zugrundelegung Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes summarisch wie folgt:

Nach der erfolgten Anzeige haben Sie als Beschuldigter grundsätzlich keinen Einfluss auf das Ermittlungsverfahren und darüber, ob die Staatsanwaltschaft die Eröffnung des Hauptverfahrens oder den Erlass eines Strafbefehls gegen Sie beantragt.

Grundsätzlich empfiehlt es sich im gegenwärtigen Stadium nicht, Angaben zur Sache zu machen.

Meines Erachtens sollten Sie einen Rechtsanwalt beauftragen, der Akteneinsicht nehmen kann. Nach dessen Prüfung könnte im Rahmen einer Aussage Ihrerseits dann eventuell eine Beweissicherung am gegnerischen Kotflügel angeregt werden.

Soweit bisher nicht geschehen, rate ich Ihnen darüber hinaus die Schäden an Ihrem Fahrzeug –evtl. unter Einschaltung eines Sachverständigen- beweisbar festzuhalten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Ergänzend weise ich auf folgendes hin:

Die Auskunft im Rahmen dieses Forums kann nur die wesentlichen Gesichtspunkte, die in Fällen der geschilderten Art im Allgemeinen zu beachten sind, umfassen. Daneben können weitere Tatsachen von Bedeutung sein, die im Einzelfall auch zu einem völlig anderen Ergebnis führen können Verbindliche Empfehlungen darüber, ob und gegebenenfalls wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, sind nur im Rahmen der Erteilung eines Mandats möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Iris Lemmer-Krueger
-Rechtsanwältin-

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