Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Falsche Personenangaben geben strafbar?

| 27.01.2014 16:58 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Guten Tag, meine Frage ist:
Ist es strafbar bei einer Personenkontrolle der Polizei sich als jemand anderes auszugeben?
Wenn man also zb sagt man Habe keinen Perso dabei und dann sagt man ist her Max Mustermann aus Musterstr. 12 und dies gar nicht stimmt.

Und ist es strafbar zb bei einer Hotelreservierung einen falschen Namen zu nennen, wenn man aber die Rechnung legal bezahlt und auch (sonst) nichts illegales tut.

Muss man in beiden Fällen mit einer Anzeige rechnen, was wäre ein normales Strafmaß hierfür?

Danke

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

a)
Wer gegenüber einem zuständigen Amtsträger, also z.B. einem rechtmäßig eine Personenkontrolle durchführenden Polizeibeamten, eine falsche Namensangabe tätigt, verhält sich gemäß § 111 OWiG ordnungswidrig und kann mit einem Bußgeld von bis zu € 1000,00 belangt werden. Eine Strafbarkeit liegt nicht vor – juristisch ist zwischen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten zu unterscheiden.

b)
Solange bei einer Hotelreservierung lediglich ein falscher Name genannt, aber letztlich die Hotelrechnung beglichen wird, liegt zivilrechtlich ein sog." verstecktes Geschäft für den, den es angeht", vor. Die wahre Identität des Gastes ist für das Hotel in diesem Fall unerheblich, der Vorgang ist weder straf- noch ordnungswidrigkeitenrechtlich relevant. Anders wird es dann, wenn die Bezahlung der Rechnung unterbleiben – in diesem Fall liegt ein Betrugstatbestand vor.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27.01.2014 | 18:06

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"danke, keine weiteren Fragen"