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Falsche Fakten

28.07.2014 19:32 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Im Falle eines eingeleiteten Ermittlungsverfahrens muss die Staatsanwaltschaft den erhobenen Vorwurf durch Beweise belegen. Im Falle einer zivilrechtlichen Klage, z.B. auf Schmerzensgeld, gilt dasselbe für den Anspruchsteller. Ein Beschuldigter braucht seine Unschuld nicht beweisen.

Hallo,

Ich (weiblich 23) hatte vor ungefähr 2 Monaten ein Streit mit einer (22) und sie schlug mich zuerst in gesicht mit der flachen hand ich wehrte mich und zerrte sie weg von mir.

Der Streit kam zustande das sie meine nummer verbreitet hatte schlecht geredet hat bei allen uber mich. Sie rief anschliessend die Polizei an. Beide statteten Anzeige. Ich bin unbestraft hatte noch nie ein Konflikt. SIE SCHON SIE streitet sich öfters und einmal soweit bis sie schmerzensgeld bekam.

Und sie versucht es nochmal. AM selben Abend hat man gehört wie sie zuhajse rumgeschiren hat und sie bekam Schläge von ihrem bruder daraufhin is sie zum arzt und sagte icj sei das gewesen was er ihr angetan hat um 23 uhr. BIS jetzt kam noch kein Brief was kann mich erwarten und wie kann ivh beweisen das ich ihr das nicht angetan habe was der Bruder ihr an tat?

28.07.2014 | 19:57

Antwort

von


(36)
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Sehr geehrte Fragestellerin,

Zunächst einmal ist bereits fraglich, ob es überhaupt zu einer Anzeige kommen wird. Da Sie bislang nichts dergleichen gehört haben, gilt es hier abzuwarten und Ruhe zu bewahren.

Die Anzeige, so sie denn tatsächlich erstattet wird, würde dann zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Sie führen. Innerhalb dieses Verfahrens müssen Sie allerdings nicht Ihre Unschuld beweisen. Vielmehr wäre es Sache der Staatsanwaltschaft Ihnen die Tat nachzuweisen. Verteidigungsansätze ergeben sich dabei in der von Ihnen geschilderten Situation häufig schon aus dem Aussageverhalten der mutmaßlich geschädigten Zeugin. Dieser wird es schwer fallen eine Geschichte zu erfinden, die den Zeitraum und die Verletzungen mit Ihnen in Verbindung bringt. Im Falle einer Vorladung zur verantwortlichen Vernehmung oder der Übersendung eines Äußerungsbogens bietet es sich gleichwohl an, einen Anwalt mit Ihrer Verteidigung zu beauftragen. Dieser kann die Ermittlungsakte einsehen und bereits im frühen Verfahrensstadium auf Widersprüche hinweisen.

Da Sie daneben bereits etwaige Schmerzensgelder ansprachen, möchte ich auch hierauf kurz eingehen. Auch im Falle einer zivilrechtlichen Klage müsste die Klägerin nachweisen, dass Sie ihr die Verletzungen zugefügt haben, was ihr voraussichtlich kaum gelingen wird. Insoweit gilt das oben bereits gesagte. Sofern Sie eine Aufforderung erhalten, einen Betrag an sie zu zahlen, sollten Sie dies tunlichst ablehnen und sie auf den Rechtsweg verweisen. Selbstverständlich können Sie auch diesbezüglich nach Erhalt eines entsprechenden Schreibens einen Anwalt mit Ihrer Interessenwahrnehmung beauftragen.


Ich hoffe, Ihre Frage im Rahmen eines ersten Überblicks verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie gern die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Matthias Düllberg
Fachanwalt für Strafrecht

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