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Falsche Einstufung in fiktive Bemessung nach Elternzeit


14.06.2007 13:32 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim



Hallo,

wie kann ich mich rechtlich verteidigen gegen eine offensichtliche und meiner Meinung nach absichtlich falsche Einstufung in die unterste Bemessungsstufe der fiktiven Bemessungstabelle.
Kurz zum Sachverhalt:
Ich komme aus dreijähriger Elternzeit,habe einen Facharbeiterabschluß als Fachkraft für Postverkehr und habe bis zu meinem Aufhebungsvertrag in 2004 durchgehend 18 Jahre dort gearbeitet und erhielt auch eine sehr gute Beurteilung von meinem Arbeitgeber.
Da in diesem Beruf laut meiner Vermittlerin des Arbeitsamtes keine Vermittlungschancen bestehen, legte sie für mich die unterste Bemessungsstufe fest mit der Begründung, dass ich aufgrund der schlechten Vermittlungschancen nur als Bürohilfskraft einzusetzen wäre.Diese Meinung ist für mich auch deshalb nicht tragbar, weil ich keinerlei Ausbildung (EDV-Kenntnisse,Fremdsprachen usw.) in diesem Bereich habe und dementsprechend noch schlechtere Vermittlungschancen bestehen.
Gerade auf dem Postmarkt wird es nach Wegfall des Postmonopols meiner Meinung nach ab 2008 viele neue Jobs geben, bei denen ich größere Vermittlungschancen sehe.

Welche rechtlichen Mittel kann ich anwenden, um eine richtige Einstufung bei der fiktiven Bemessung zu erreichen?
Richte ich meinen eventuellen Widerspruch an das Arbeitsamt oder an das Sozialgericht?
Gibt es neue Gerichtsurteile zur fiktiven Bemessung nach Elternzeit?

Gibt es Ansätze für eine Sammelklage von Betroffenen?Wenn ja würde ich mich gern anschließen.

Vielen Dank für Ihre Antwort

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Sehr geehrte Fragestellerin,

herzlichen Dank für Ihre Fragen, die anhand Ihrer Angaben und aufgrund Ihres Einsatzes wie folgt beantworten darf:

1.+2.
Die Einstufung ist ein Verwaltungsakt gegen den Sie bei der Arbeitsagentur Widerspruch innerhalb eines Monats nach Zugang einlegen können. Erst nach einer negativen Entscheidung eröffent sich der Klageweg zu den Sozialgerichten. Im Widerspruch sind sodann die Gründe für eine andere und gegen die vorhandene Einstufung aufzuführen.

3.
Die Reschtsprechung zu Ihrer Probelematik ist umfangreich und stets einzelfallbezogen, da es sich ja in vielen Fällen um unterschiedliche Berufe handelt. Ein Beispiel bildet das Urtei des Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen 12. Senat (L 12 AL 113/06) ab, welches ich Ihnen gerne per Email zusende und aus dem Sie weitere Rechtsgrundlagen und Argumentationsmuster in einem ähnlich gelagerten Fall ersehen können.

Ich hoffe, Ihnen eine erste Orientierung gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterhin zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Christian Joachim
-Rechtsanwalt-

www.rechtsbuero24.de

Nachfrage vom Fragesteller 16.06.2007 | 13:04

Sehr geehrter Herr Joachim,

vielen Dank für Ihre erste Antwort. Gern nehme ich Ihr Angebot an, bitte senden Sie mir das Urteil des LSG Nordrhein-Westfalen zu.

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen,Y.Rady-Ritter

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.06.2007 | 10:27

Sehr geehrte Fragestellerin,

das Urteil habe ich Ihnen zugesandt.

Gerne stehe ich Ihnen auch weiterhin zur Verfügung.

Mit den besten Wünschen für eine angenehme Woche


Christian Joachim
-Rechtsanwalt-

www.rechtsbuero24.de

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