Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Falsche Angaben bei Firmenkauf evtl. Insolvenz vor Kauf

01.06.2013 08:24 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Ich habe vor knapp 2 Monaten eine Firma (UG) gekauft.

Wie sich nun herausstellte sind Verfahren vor dem Arbeitsgericht anhängig, Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden nicht beglichen und SV-Beiträge wurden bereits mehrfach angemahnt. Beim Notar wurde dies jedoch verneint, der ehemalige Inhaber versicherte, daß keine Schulden bestünden und eine Insolvenz nicht absehbar wäre.

Für den Kauf habe ich vor dem Notartermin einen 10000,00 Euro - Schuldschein unterzeichnet. Im Gegenzug wurden mir Sachwerte (Technik, Büroausstattung) zugesichert.
Auch hier stellte sich heraus, daß nichts existiert.

Momentan warte ich vergebens auf fehlende Unterlagen (u.a. Kontoauszüge), weitere Unstimmigkeiten und Schulden sind zu erwarten.

Bestehende Verträge wurden und werden nicht auf meinen Namen geändert.

Meine Frage: Gibt es Möglichkeiten, diesen auf Falschaussagen beruhenden Kauf rückgängig zu machen? Wie sollte ich mich verhalten?


Guten Morgen,

Sie bieten für die Beantwortung Ihrer Frage einen nur leicht erhöhten Mindesteinsatz und haben diesen auch trotz entsprechender Hinweise mehrerer Kollegen/Kolleginnen nicht erhöht. Damit geben Sie zu erkennen, dass Sie lediglich eine allgemeine Auskunft ohne jede Detailtiefe wünschen.

Unter dieser Prämisse beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Auszugehen ist zunächst davon, was konkret im notariellen Vertrag vereinbart worden ist. Ohne konkrete Kenntnis dessen Inhaltes kann eh keine abschließende Beurteilung erfolgen.

Wenn der tatsächliche Zustand des gekauften Unternehmens von diesen vertraglichen Vereinbarungen abweicht und die Gewährleistung nicht wirksam ausgeschlossen wurde, haben Sie zunächst Nacherfüllungsansprüche gemäß §§ 437, 439 BGB und unter den weiteren Voraussetzungen des § 440 auch die Möglichkeit, vom Vertrag zurückzutreten.

Sofern der Verkäufer Sie hinsichtlich einzelner Punkte arglistig getäuscht haben sollte, können Sie den Vertrag gemäß § 123 BGB anfechten.

Falls Interesse an einer umfassenden Prüfung unter Einbeziehung des Vertrages besteht, stehe ich gerne zur Verfügung. Rechnen Sie dann aber bitte mit einem deutlich höheren Beratungshonorar.


Mit freundlichen Grüßen


FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69593 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ich bin sehr zufrieden mit der Beratung. Die Antworten kamen sehr zügig und waren sehr verständlich. Es wurde sehr gut auf die Fragen eingegangen. Ich kann Herrn Schröter basierend auf meiner Erfahrung uneingeschränkt weiterempfehlen. ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die Beratung ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Ich habe eine schnelle, hilfreiche Antwort erhalten. Vielen Dank dafür ...
FRAGESTELLER