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Falschberatung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler


03.12.2007 19:26 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von



Hallo, ich habe folgende Frage. Durch eine Beratung eines unabhängigen Versicherungs-und Finanzberaters habe ich zum 1.1.2007 einen Wechsel meiner PKV vorgenommen. Ich war von 1999-2006 bei einer PKV versichert. Nunmehr nach fast einem Jahr wurde ich bei einem Gespräch mit einem anderen Versicherungsmakler darüber in Kenntnis gesetzt, daß ich durch diesen Wechsel- mindestens 5.000,00 € in den Sand gesetzt hätte, weil zum 1. die Rückstellungen von 7 Jahren sich auf diese 5000,00 € belaufen, und ich durch den Wechsel auch meine anstehende Zahnbehandlung nur mit höchstens 1.000,00 € ersetzt bekomme, weil ich diese Wartezeiten noch nicht erfüllt habe, wobei ich hingegen bei meiner "alten" Versicherung gar kein Problem gehabt hätte. Dass in der neuen Versicherung eine Staffelung nach festen Sätzen gibt wurde nicht besprochen. In der Beschreibung steht nur 75% Erhöhung ist möglich. Das es eine Zahnstaffel gibt die die Sätze in den 1.5Jahren staffelt wurde nicht besprochen. Das weiß ich erst heute
Meine Frage nun, kann ich diesen Versicherungsmakler, in die Haftung nehmen, zum 1. weil er auf meine Frage nach den bereits aufgebauten Altersrückstellungen ganz lapidar erzählte die seien noch verschwindend gering, und wären schon nach 2 Jahren, durch die Kostenersparnis und den Bonus wieder rein gewirtschaftet. Stimmt diese Aussage überhaupt. Der andere Makler teilte mir mit, wäre ich in der alten Versicherung geblieben, hätte ich mit dem Erreichen der Altersgrenze bereits meinen Beitrag halbiert gehabt. Was ist, wenn ich wieder in meine alte PKV eintrete, leben dann meine gebildeten Rückstellungen aus dem alten Vertrag wieder auf??????


DANKE für die Antwort

Eingrenzung vom Fragesteller
04.12.2007 | 01:18
04.12.2007 | 15:57

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragensteller,

grundsätzlich können Sie den Versicherungsmakler in die Haftung nehmen, wenn dieser Sie über die Risiken des Vertragswechsels sowie den neu abgeschlossenen Vertrag nicht ausreichend aufgeklärt hat. Bei Vertragsabschluss lassen Sie viele Makler eine Beratungsbescheinigung ausstellen, daher rate ich Ihnen zunächst mal zu prüfem, ob sich einse solche Bescheinigung in Ihren Unterlagen befindet und was dort konkret festgehalten ist. Weiterhin sollten Sie noch einmal Ihren jetzigen Vertrag und die Informationen dazu prüfen, da Sie sich daraus die Informationen zurechnen lassen müssen, die dort enthalten sind.
Wenn sich nach Prüfen aller Unterlagen ergibt, das Ihnen wesentlich Informationen fehlen oder fälsch gegeben wurden, dann sollten Sie erwägen gegen den Versicherungsmakler vorzugehen. Versicherungsmakler besitzen eine Berufshaftpflichtversicherung, so dass Sie den makler auf die Falschberatung hinweisen können und um Mitteilung der Haftpflichtversicherung bitten, um mit dieser Ihren Schaden zu regulieren. Vermutlich werden Sie jedoch dann anwaltliche Hlfe benötigen.
Ggf. könnten Sie unter Einschaltung des neuen Versicherungsmaklers den Vertrag noch rückabwickeln oder zumindest zu Ihren alten Konditionen zurückwechseln. Dies klappt jedoch nur in Ausnahmefällen.
Gerne stehe ich Ihnen für Fragen oder eine weitergehende Beratung zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen

Susanne Glahn, Rechtsanwältin


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