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Falschauszahlung Bank

30.01.2020 21:45 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe folgendes Problem:

Ich bin auf einen Betrüger herin gefallen und habe 1.000,- € für ein Scheinegschäft überwiesen. Kurz nach der Überweisung habe ich dies bemerkt. Ich habe daraufhin sofort meine Bank (Postbank) kontaktiert. Diese konnte die Überweisung jedoch nicht mehr rückgängig machen, informierte aber die Bank des Empfägers (Sparkasse) darüber, dass der Überweisung ein Betrug zugrunde lag und man die Auszahlung verhindern und den Betrag zurück überweisen soll. Parallel informierte auch ich die Bank des Empfängers.

Trotz der vorliegenden Informationen sperrte die Bank das Geld nicht und der Betrüger konnte den Betrag in bar abheben. Das Konto weist nun keine Deckung mehr auf, so dass eine Rückzahlung von 1.000,- € nicht mehr möglich ist.

Mich interessieren nicht die Ansprüche gegen den Betrüger, sondern ich möchte wissen, ob es rechtlich eine Möglichkeit gibt gegen die auszahlende Bank (Sparkasse) vorzugehen. Vielen Dank!

30.01.2020 | 22:17

Antwort

von


(479)
Harmsstraße 86
24114 Kiel
Tel: 0431 88 70 49 75
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Die Chance gegen die auszahlende Bank vorzugehen sind äußerst gering. Gegen die eigene Bank nahezu unmöglich.

Sie haben nur dann eine geringe Chance Ihr Geld zu retten, wenn Sie Ihren Überweisungsfehler gleich entdecken.

Befindet sich die Überweisung bereits im Bearbeitungsmodus der Bank, ist dies schon zu spät, was vorliegendschon mal leider der Fall war, da dass Geld raus war.

Das Gleiche gilt, wenn das Geld bereits dem Konto des Empfängers gutgeschrieben wurde, was scheinbar der Fall war.

Vorausgesetzt, eine Überweisung lässt sich überhaupt rückgängig machen, sind die Rahmenbedingungen für einen Überweisungsstopp natürlich von Bank zu Bank verschieden.

Hier kommt es darauf an, wie die Bedingungen bei der Sparkasse sind, insbesondere anlässlich des Zahlungsstopps.

Denn war die Buchung schon bearbeitet und ein Stopp zu spät, dann haben Sie kaum eine Chance.

Wenn Sie der Bank dagegen nachweisen könnten, dass ein Fehlverhalten vorlag, was sehr schwer zu beweisen wäre, bestünde eine geringe Chance.

Zusätzlich kommt erschwerend hinzu, dass ein Fehlverhalten auch i.d.R. ein Rechtsverhältnis voraussetzt oder zumindest die Verletzung von Strafnormen. Auch dies wird wenig Erfolg versprechen.

Möglicherweise kann man mit Druck durch einen energischen Rechtsanwalt zumindest eine zufriedenstellende Regelung mit der Bank versuchen. Für eine gerichtliche Auseinandersetzung sind die Hürden sehr sehr hoch.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Sascha Lembcke


Rechtsanwalt Sascha Lembcke

ANTWORT VON

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