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Falschaussagen

02.11.2018 12:49 |
Preis: 25,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Werte Damen und Herren,

ich habe einen seit kurzem laufenden Mietvertrag, jedoch musste ich bei Einzug feststellen, dass die Wohnung nicht unseren Absprachen entsprach. Ursprünglich hatte ich mir eine andere Wohnung in dem Wohnheim ausgesucht, als ich aber den Vermieter kontaktierte war diese bereits vergeben. Er schlug mir eine alternativ Wohnung vor, konnte dazu aber keinen Grundriss senden. Ich stellt dazu nachfragen und wurde an einen Ansprechpartner vom Vermieter verwiesen, der mir die Auskunft gab, dass die Wohnung vom Zuschnitt und der Lage von Bad, Küche und Türen identisch sei, nur auf der anderen Hausseite liegt. Ohne eine Besichtigung der Wohnung habe ich dem zugestimmt, weil ich nich extra nochmal hinfahren wollte bei über 2h Fahrtaufwand. Jetzt ist es aber ganz eindeutig so, dass die Wohnung andere Zuschnitte hat, das Bad deutlich größer ist und den eigentlichen Wohnraum der 1-Raum-Wohnung wesentlich einschränkt. Im Mietvertrag ist ein 12-montägiger Verzicht der Kündigung festgelegt, aber ich möchte nun aus diesem Vertrag früher rauskommen. Ich bin bereits mit dem Vermieter in Kontakt getreten und dieser hat abgelehnt, außer ich würde die Zahlung für 12 Monate komplett vornehmen.
Deshalb meine Frage:
Besteht die Möglichkeit, dass ich frühzeitig oder sogar rückwirkend aus dem Mietverhältnis austreten kann oder sitze ich nun für 12 Monate in dieser Wohnung fest, die ich nur aufgrund der Zusicherung des Vermieters angenommen habe ?
02.11.2018 | 13:14

Antwort

von


(194)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Eine Anfechtung des Mietvertrages kommt in Betracht wenn der Vermieter über eine verkehrswesentliche Eigenschaft des Vertragsgegenstandes getäuscht hat. Wenn Sie diese Wohnung bei Kenntnis der tatsächlichen Umstände nicht gemietet hätten, ist die jedenfalls ein Indiz für die Verkehrswesentlichkeit. Andererseits muss natürlich mit gewissen Abweichungen gerechnet werden (trotz Zusicherung des Vermieters). Die Abweichungen müssen also entsprechend schwerwiegend sein.

Im Streitfall müssten Sie außerdem die Zusicherung beweisen. Email Verkehr wäre hier ausreichend. Die rein mündliche Zusage würde eine Anfechtung auf sehr wacklige Füße stellen.

Ich hoffe, ich könnte Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick verschaffen. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


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