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Fake Account Datingapp Lovoo Fremde Bilder versendet

| 13.04.2017 11:23 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


18:28

Zusammenfassung:

Es geht um vermutete Cybercrime, Fakes und Persönlichkeitsverletzung.

Hallo und guten Tag,

Ich habe folgendes Problem:
Ich habe mich mit dummerweise aus Leichtsinn und Interesse an der App mit einem "Fake Account" ( ich bin männlich 25 und habe mich als Frau, 22 ausgegeben) bei der Dating App Lovoo angemeldet. Als Profilbild habe ich ein Bild einer sehr weitläufigen Bekannten eingestellt, ansonsten keine Bilder. Bei meinen Interessen war "auf der Suche nach Frauen" eingestellt. Nach ein paar mal durchklicken hatte ich ein sogenanntes Match mit einer anderen Jungen Frau (23 Jahre) die in ihrer Beschreibung den folgenden Text stehen hatte: "wer hat Lust auf heise Bilder?;-):-)" sie selbst hatte 4 Bilder von sich im Profil die nicht übertrieben freizügig waren. Da meine naive Neugier durch das Match geweckt war, fing ich einen Chat mit der Dame an. Sofort Nach kurzer Zeit kamen wir auf das Thema Bildertausch. Sie wollte gerne "heiße" Bilder tauschen. Ich sollte aber beginnen. Ich schickte ihr ein Bild der Bekannten in Bikini und sie sagte ob das schon alles war, sie wolle "deutlich mehr sehen"... ich sagte nun sei sie an der Reihe jedoch wollte sie erst mehr sehen. Leider war ich dann so dumm und schickte ihr 2 weitere sehr freizüge Bilder des Intimbereichs einer Dame jedoch ohne Gesicht.
Als nächstes schickte mir die Person ein Logo des Landeskriminalamtes Hamburg Dezernat Cyberkriminalität und folgenden ungefähren Text dazu: "Sie bekommen in den nächsten Wochen ein Schreiben von uns! Vielen Dank!"
Ich habe danach sofort den Account gelöscht.

Nun meine Frage: Kann diese Nachricht wirklich vom LKA Hamburg kommen oder ist das nur eine Masche eines Betrügers der mich dann Wahrscheinlich erpressen wollte wegen der Bilder ? Habe ich mich überhaupt strafbar gemacht und muss ich hier mit rechtlichen Folgen rechnen?

Ich weis, dass diese Aktion richtig dumm von mir war und bin mir sicher, dass dies eine einmalige Aktion des Jugendlichen Leichtsinns war, die sich sicher nicht wiederholen wird.

13.04.2017 | 12:19

Antwort

von


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Gerne zu Ihren Frage,

die Polizei darf nicht Straftaten provozieren. Insofern ist das von Ihnen beschriebene Verfahren atypisch und deshalb eher ein Fake auf der Gegenseite zu vermuten. Zumal auch die Polizei nicht einfach ein Logo versendet und Post ankündigt. Ob Sie sich strafbar gemacht haben, kann aus der Ferne nicht abschließend bewertet werden. Zumindest haben Sie das Persönlichkeitsrecht Ihrer "weitläufigen Bekannten" verletzt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer

Rückfrage vom Fragesteller 13.04.2017 | 12:50

Vielen Dank für Ihre rasche Antwort!
Also verstehe ich das richtig, dass ich mich durch das alleinige versenden der Bilder nicht strafbar gemacht habe oder überhaupt von einer polizeilichen Instanz wie dem LKA Hamburg Dezernat Cyberkriminalität NUR deswegen rechtlich belangt werden kann? Ganz zu schweigen davon, dass wie sie erwähnt haben die Polizei so nie vorgehen würde...außerdem ist das Dezernat cyberkriminalität vom Lka Hamburg ja auf Verstöße gegen Firmen spezialisiert wie Fraud Fälle oder Fake President. Deswegen macht das erst recht keinen Sinn oder dass dort ein Beamter als Fake Account eingesetzt ist?Auserdem habe ich ja keine Geschäfte oder sonstiges im falschen Namen durchgeführt. Somit würde doch nur Eine Anzeige wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte in Frage kommen aber die könnte ja nur von der Bekannten kommen, die diesen Account aber ja nicht gesehen hat.

Vielen Herzlichen Dank!!!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.04.2017 | 18:28

Sie haben mich richtig verstanden.
Mit freundlichen Grüßen.
W. Burgmer
- Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 14.04.2017 | 08:55

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In Anbetracht Ihres Mindesteinsatzes auf dieser Plattform war zu unterstellen, dass Sie an einer ausführlichen Begründung nicht interessiert sind. Das ist auch eine Frage der Fairness gegenüber anderen Ratsuchenden mit höheren Einsätzen. Freundliche Grüße, Rechtsanwalt Burgmer.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 14.04.2017
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