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Fahrzeugkauf von Privat, Fahrzeug nicht der Beschreibung entsprechend

| 13.05.2017 09:27 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

am 21.04.2017 erwarb ich ein Fahrzeug über eine eBay-Auktion. Das es sich um ein Bastlerfahrzeug handelt, war von vornherein klar kommuniziert. Ich habe das Fahrzeug zu einem Preis ersteigert, der für das Fahrzeug lt. Artikelbeschreibung angemessen ist. Da das Fahrzeug ca. 500km entfernt stand, habe ich eine Spedition mit dem Transport beauftragt.

Um alle Unklarheiten auszuschließen, habe ich dennoch einen Kaufvertrag angefertigt und vorab an den Verkäufer geschickt. Dieser gab dann der Spedition das unterzeichnete Exemplar zusammen mit den Fahrzeugpapieren mit.

Als das Fahrzeug hier an kam, bemerkte ich sofort das der Verkäufer auf dem Kaufvertrag Handschriftlich zusätzlich notiert hatte das es sich um einen Teilespender handelt. Dies war im ursprünglichen von mir Unterzeichneten Vertrag noch nicht der Fall. Später stellte ich aber fest das das mit dem Teilespender auch in der Beschreibung stand. Dennoch folgende weitere Probleme ->

Der Verkäufer beschrieb das Fahrzeug u.a. wiefolgt:

Zitat: "HATTEN NUN UNSERE LETZTE FAHRT MIT DEM FIAT 126P DER HIER ZUR VERSTEIGERUNG STEHT."

Mangel: Ein Reifen am Fahrzeug hatte ein so großes und poröses Loch, das klar ist, das es auf jeden Fall schon länger nicht bewegt wurde. Zudem startet auch der Motor nicht, was ein Fahren ebenfalls garnicht möglich macht.

des Weiteren:

Zitat: "DER FIAT IST FÜR SEIN ALTER IN EINEM GUTEN ZUSTAND ( HAT AUCH ROST )."
Mangel: - auch Rost ist absolut okay, ist darunter aber auch zu verstehen das der Unterboden mehrere so große Löcher hat das ich bereits meinen Arm durch schieben kann?

und:
Zitat: "BITTE VOR GEBOTSABGABE BESICHTIGEN ANSONSTEN GEKAUFT WIE AUF DEN BILDERN GESEHEN"
Mangel: Auf den Fahrzeugfotos waren die o.g. Mängel nicht zu erkennen, von der Bodengruppe und den dort vorhandenen Löchern gab es überhaupt keine Fotos.

Weitere Mängel habe ich bisher noch garnicht geprüft, da ich über den Vorfall so verärgert bin das ich das Fahrzeug in eine Ecke geschoben habe und bisher garnicht wieder anschauen konnte.

Das Fahrzeug kostete 510€ - dies entspricht bei weitem nicht dem Schrottpreis, zudem sind mir durch den Transport Kosten in Höhe von etwa 300€ entstanden. 810€ sind für dieses Fahrzeug lt. Beschreibung absolut okay, nicht aber für ein Fahrzeug in diesem Zustand.

Handelt es sich um Betrug oder Arglistige Täuschung aufgrund der vielen erheblichen verschwiegenen Mängel?

Bei guter Beratung über FEA bin ich gern bereit diesen Fall zu übergeben, eine Rechtsschutzversicherung ist natürlich vorhanden.
13.05.2017 | 10:34

Antwort

von


(2393)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Maßgeblich sind zunächst nur die Angaben im Kaufvertrag. Darüber hinaus zählt sodann auch die Angebotsbeschreibung sofern diese nicht dem Kaufvertrag widerspricht. Einseitige nachträgliche Änderungen auf dem Kaufvertrag spielen allerdings keine Rolle.
Das bedeutet in ihrem Fall, dass Sie aufgrund der Produktbeschreibung davon ausgehen konnten, ein zumindest fahrtüchtiges Fahrzeug zu erhalten obgleich dies noch Tüv bekäme oder auch nicht
Dies folgt aus dem "guten Zustand" und der "nunmehr letzten Fahrt". Darüber hinaus dürfte auch relativ leicht festzustellen sein, dass der Motorfehler und auch der Reifen schon länger mangelhaft bestand, und dies dem Verkäufer hätte auffallen müssen.
Sollte der Verkäufer das Fahrzeug mit ihren Kosten nicht ersetzt verlangen, kann ein entsprechendes Gutachten mit Hilfe der Rechtschutzversicherung eingeholt werden.
Notfalls müsste sodann vor Gericht geklagt werden. Die Chancen stehen aber sehr gut, aufgrund der eindeutigen Artikel Beschreibung und der Mängel, die bereits schon vorher hätten auffallen müssen und eine entsprechende Arglist begründen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 15.05.2017 | 00:21

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