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Fahrzeugbesitz


| 05.12.2016 21:50 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber



Als Vermieter habe ich nach sorgfältiger Prüfung unter Zeugen eines Erben , der Mieter war gestorben festgestellt, dass außer Schulden und einem gebrauchten, abgemeldeten Kfz kein Vermögen vorhanden war. Der Erbe hat beim nachlassgericht das Erbe ausgeschlagen. Eine mündliche Erklärung des verstorbenen, dass das Fahrzeug sein Eigentum sei und er die parkplatzmiete übernehmen werde wurde unter Zeugen abgegeben. Eine Woche nach dem tod hat eine Mieterin aus dem Haus die einen Wohnungsschlüssel für den Notfall von der Wohnung des Toten hatte trotz meinem schreiben an Sie dass das Fahrzeug auf Grund meines schreiben, dass das Fahrzeug stehen bleiben muss obgleich der Kfz Brief in der Wohnung nicht auffindbar war, das Fahrzeug verkauft. Ich habe ermittelt, wer das Fahrzeug und den Brief heute hat. Welches Recht habe ich auf Rückgabe und Verwertung gegen die erheblichen Kosten die mir bei der wohnungsauflösung entstanden sind. Soll ich Anzeige wegen Diebstahl stellen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

In der Tat ist eine Anzeige wegen Diebstahl eine richtige Maßnahme, da die Mieterin das Auto aus Ihrem Gewahrsam entwendet hat.

Einen Anspruch auf Rückgabe des Kfz haben Sie aber nur, wenn Sie nachweisen können, dass der Käufer das Auto bösgläubig erworben hat. Das ist nur der Fall, wenn der Käufer wußte, dass die Mieterin nicht zum Verkauf des Kfz berechtigt war. Das ist aber schwierig und dementsprechend eher unwahrscheinlich.

Dann ist es schon einfacher, die Mieterin auf Schadensersatz zu verklagen, weil diese Ihr Vermieterpfandrecht verletzt hat.

Da das sehr komplex ist, empfehle ich, einen örtlichen Anwalt mit der vollumfänglichen Prüfung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche zu beauftragen und auch die Diebstahlsanzeige von diesem formulieren zu lassen.

Eine Alternative wäre, den Verkauf durch die Mieterin nachträglich zu erlauben und den Kaufpreis herauszufordern.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 05.12.2016 | 23:39

Sehr geehrter Ratsuchender,

ergänzend möchte ich anmerken, dass Sie die Bösgläubigkeit des Käufers nicht nachweisen müssen, wenn Sie nachweisen können, dass Ihr Schreiben die Mieterin erreichte. Denn dann ist das Fahrzeug aus dem Vermieterpfandrecht abhanden gekommen, so dass ein gutgläubiger Erwerb nicht mehr möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt


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