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Fahrzeug aus Erbmasse in die Schweiz übernehmen

13.09.2016 01:33 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich drehe mich mit den Behörden im Kreis.

Ich lebe seit 4 Jahren in der Schweiz und habe auch nur dort einen gemeldeten Wohnsitz. Nun ist meine Mutter im Eigenheim in DE verstorben und ich möchte das Fahrzeug in DE zur Erledigung aller Angelegenheiten nutzen und es direkt in CH anmelden.

Bei der Versicherung habe ich bekanntgegeben das ich fahren möchte und eine Nachzahlung erhalten. Diese habe ich beglichen. Die KFZ Zulassungsstelle möchte das ich das Fahrzeug abmelde, da der Halter verstorben ist.

Ohne KFZ Kennzeichen kann ich es jedoch nicht zur Zollstelle in CH fahren oder eine MFK dort vornehmen. Auch kann ich mit dem DE Kennzeichen in CH so nicht fahren.

Da ich bis zu meinen CH Kennzeichen und dem Umbau der Kennzeichen Halterung sicher 1-2 Wochen kalkulieren muss ist das ein Problem.

Das einzige was ich tun kann ist mich in DE temporär anzumelden, alles erledigen, in CH anmelden und mich dann bei der KFZ Zulassungsstelle als auch Meldebehörde abzumelden. Von der Versicherung benötige ich dann noch die Bestätigung.

Meine verbliebenen Verwandten wollen nicht Kopf herhalten.

Können Sie mir einen Rat geben wie ich das machen soll? Die Behörden sind nicht in der Lage das große Ganze zu sehen

Vielen Dank



13.09.2016 | 08:08

Antwort

von


(703)
Tessiner Str. 63
18055 Rostock
Tel: 0162-1353761
Tel: 0381-2024687
Web: http://doreen-prochnow.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach ihren Sachverhaltsschilderungen gehe ich davon aus, dass sie bisher versucht haben ein "normales" Kennzeichen zu beantragen.

Um das Fahrzeug aus Deutschland in die Schweiz zu exportieren, benötigen sie keine "normales" oder Kurzzeitkennzeichen, sondern ein Ausführungskennzeichen, da die Schweiz nicht zur EU gehört. Dieses kann bei einer deutschen KFZ-Behörde vor Ort (manchmal auch online) beantragt werden.

Die Kennzeichen werden über eine bestimmte Dauer ausgegeben, diese beträgt mindestens 14 Tage, maximal 1 Jahr. Nach Ablauf des Zeitlimits muss der PKW Deutschland verlassen haben.

Während der Zeit muss das KFZ versichert sein und kostet KFZ-Steuern.

Für die Beantragung brauchen sie ihren Personalausweis, Zulassungsbescheinigung I und II (FAhrzeugbrief und Fahrzeugschein).
Außerdem verlangen die Behörden eine Einzugsermächtigung für die KFZ-Steuern.

Sie dürfen weder offene Rechnungen aus alten zulassungsverfahren noch KFZ-Stteuerschuiden in Deutschland haben. Auskunft hierzu kann ihnen die Zulassungsstelle geben.

Ferner braucht der PKW eine aktuelle TÜV/HU/Au Bescheinigung, in derRegel verlangen die KFZ-Zulassungsstellen zusätzlich eine Vorführung des PKW, wobei hierauf verzichtet werden kann, wenn das AUto neu ist oder die letzte TÜV HU nicht meher als 4 Wochen zurückliegt.

Fazit: Sie müssen sich also an die Kfz-Zulassungsbehörde ( am besten da , wo das Auto jetzt gemeldet ist) wenden und ein Ausfuhrkennzeichen beantragen. Bitte nehmen sie Versicherungsnachweis, Personalausweis oder Reisepass,sowie die Fahrzeugpapiere und eine aktuelle TÜV HU AU Bescheinigung mit. Ich halte eine Beantraung vor Ort (und nicht online) für sinniger, da dies wesentlich schneller (an einem Tag) geht und GFRagen vor Ort beantwortete werden können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Doreen Prochnow

Rückfrage vom Fragesteller 14.09.2016 | 08:29

Danke für ihre Antwort.

Leider verstehe ich diese noch nicht ganz.
1.) Ein Ausführkennzeichen kann ich ohne Wohnsitz in Deutschland beantragen? Ist das korrekt? Eine Einzugsermächtigung kann ich nur auf deutschen Konten geben, welche ich nicht habe. Eine Vollmacht wird hier wohl nicht reichen.
2.) Kann der bestehende Versicherungsschutz meiner Mutter also für das Ausführungskennzeichen verwendet werden? Hier hatte ich bereits eine Nachzahlung das ich selbst fahren darf.
3.) Einen TÜV/HU/AU kann ich nicht selbst nicht machen, da ich oder Dritte das Fahrzeug praktisch nicht bewegen können. Wie soll das funktionieren?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 14.09.2016 | 20:07

Sehr geehrter Fragesteller, gern beantworte ich ihre Nachfrage.

Für das Ausfuhrkennzeichen ist ihre Staatsbürgerschaft unerheblich, sie können dieses also auch als Schweizer in Deutschland beantragen.

Eine Lastschrift ist auch von ausländischen Konten möglich, aber hier können zusätzliche Gebühren entstehen. Sollte dies tatsächlich nicht möglich sein, soll€ten sie der Kfz-Stelle die Rechnungsbegleichung in bar vor Ort oder per Vorabüberweisung anbieten. Über Weitere Möglichkeiten kann sie die Zulassungsstelle sicher beraten.

Wenn der Versicherungsschutz sie als Fahrer (und Eigentümer) des zuzulassenen PKW ausweist, sollte es keine Probleme geben, diesen für die Zulassung zu nutzen.

Bei der zuständigen Zulassungsstelle können sie nachfragen, ob eine TÜV / HU/AU -Bescheinigung in ihrem Fall verlangt wird, dafür sollten sie das Datum des vorliegenden TÜV möglichst genau angeben. Sollte die Bescheinigung verlangt werden, bliebe ihnen nur, daß KFZ in eine Werkstatt per Abschleppdienst befördern zu lassen, dies ist auch ohne Zulassung möglich.

Ich hoffe ihre Fragen vollständig beantwortet zu haben, sonst stehe ich ihnen unter meinen Profildaten gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Doreen Prochnow

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 14.09.2016 | 20:07

Sehr geehrter Fragesteller, gern beantworte ich ihre Nachfrage.

Für das Ausfuhrkennzeichen ist ihre Staatsbürgerschaft unerheblich, sie können dieses also auch als Schweizer in Deutschland beantragen.

Eine Lastschrift ist auch von ausländischen Konten möglich, aber hier können zusätzliche Gebühren entstehen. Sollte dies tatsächlich nicht möglich sein, soll€ten sie der Kfz-Stelle die Rechnungsbegleichung in bar vor Ort oder per Vorabüberweisung anbieten. Über Weitere Möglichkeiten kann sie die Zulassungsstelle sicher beraten.

Wenn der Versicherungsschutz sie als Fahrer (und Eigentümer) des zuzulassenen PKW ausweist, sollte es keine Probleme geben, diesen für die Zulassung zu nutzen.

Bei der zuständigen Zulassungsstelle können sie nachfragen, ob eine TÜV / HU/AU -Bescheinigung in ihrem Fall verlangt wird, dafür sollten sie das Datum des vorliegenden TÜV möglichst genau angeben. Sollte die Bescheinigung verlangt werden, bliebe ihnen nur, daß KFZ in eine Werkstatt per Abschleppdienst befördern zu lassen, dies ist auch ohne Zulassung möglich.

Ich hoffe ihre Fragen vollständig beantwortet zu haben, sonst stehe ich ihnen unter meinen Profildaten gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Doreen Prochnow

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