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Fahrverbot wegen Geschwindigkeitsübertretung?


20.09.2006 07:41 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Betr.: Geschwindigkeitsübertretung

Sehr geehrte Rechtsanwältin, sehr geehrter Rechtsanwalt,

am 12.07.2005 wurde ich am Autobahnende, = zulässige Höchstgeschwindigkeit : 120 km/h mit 145 km/h nach Abzug der Toleranz ( Busse 65,30 Euro und 1 Punkt) geblitzt.

Am 03.09.2006 erneut auf der Autobahn im 100 km/h Bereich mit 140 km/h nach Abzug der Toleranz. Für diese Geschwindigkeitsübertretung erhielt ich nun ein Anhörungsbogen.

Diese Überschreitungen sind meine einzige in 25 Jahren. Auch war ich noch nie an einem Unfall beteiligt. Die Geschwindigkeitsüberschreitungen passierten nur, weil im ersten Fall am Autobahnende ein neben mir fahrender Golf mich nicht einscheren lassen wollte und ich dachte ihn dann halt doch noch zu überholen.

Der jetzt aktuelle Fall passierte, weil bei Beginn der 100 km/h mein Navigationssystem aussetzte und ich versuchte einen Reset durchzuführen. Die Autobahn war stark abschüssig was die vorher gefahrenen Geschwindigkeit hielt..

Frage: welche Busse droht mir nun. Ist mit einem Fahrverbot zu rechnen. Wie soll ich mich weiter verhalten.

Für Ihre kompetente Auskunft recht herzlichen Dank im voraus.


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Sehr geehrter Ratsuchender,


hier werden Sie zumindest mit einer Geldbuße von 100,00 EUR und 3 Punkten rechnen müssen.

Diese Strafe kann sich aber noch, da Sie zweimal innerhalb eines Jahres auffällig geworden sind, erhöhen und auch ein Fahrverbot von einem Monat könnte ausgesprochen werden. Denn bei einer "beharrlichen" Pflichtwidrigkeit, die hier ausgesprochen werden könnte, kann die Voreintragung erhöhend herangezogen werden.

Die von Ihnen angegebenen Gründe werden Sie dabei kaum entlasten können.

Sie sollten nun, da gerade die Punkte und das Fahrverbot ja relevant werden können, unverzüglich einen Rechtsanwalt beauftragen und den Anhörungsbogen NICHT zurückschicken.

Der Rechtsanwalt kann dann NACH notwendiger Akteneinsicht die Messung selbst auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen und so vielleicht noch etwas für Sie erreichen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 20.09.2006 | 08:27

Sehr geehrter Herr Bohle,

Vielen dank für Ihre Antwort.
Wie wird das erhöhende Jahr gerechnet? Zwischen dem 12.07.2005 und dem 03.09.2006 liegen ca 14 Monate, = mehr als 12 = 1 Jahr, oder zählen Halbjahreshälften? Wäre es sinnvoll zuerst einmal per Telefon die Lage mit der entsprechenden Stelle zu klären oder ist dies taktisch unklug?

Für Ihre rasche Antwort vielen Dank im Voraus.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.09.2006 | 09:23

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bin hier von der Rechtskraft des Bescheides ausgegangen und habe die "üblichen" Bearbeitungszeiten der Behörde unterstellt. Wesentlich ist die Rechtskraft.


Die telefonische Unterredung ist deshalb taktisch unklug, da der Sachbearbeiter dieses dann in einen Aktenvermerk aufnimmt und Sie noch nicht einmal sicher sein können, dass er es richtig wiedergibt.

Hier sollte VOR einer Äußerung die Akte eingesehen werden. Mit etwas Glück ist ggfs der Anlagenaufbau nicht korrekt und Sie können dann schon daraus das Ergebnis positiv beeinflussen.

Sofern Bedenken hinsichtlich der Anwaltskosten bestehen, gibt es auch die Möglichkeit, diese Tätigkeit zunächst auf die Akteneinsicht zu beschränken. Dieses kann dann auch über unser Büro bei entsprechender Beauftragung erfolgen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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