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Fahrverbot vermeiden


28.06.2005 19:03 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Hallo,

mir ist gestern (27.06.05)ein Bußgeldbescheid zugestellt wurden. Es handelt sich um eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 38 km auf einer BAB. Aufgrund zwei vorangeganger Bußgeldbescheide wurde gleichzeitig ein einmonatiges Fahrverbot verhängt.

Zum 1.8. werde ich einen neuen Job beginnen, bei dem ich auf meinen Führerschein angewiesen bin.

Nun meine Fragen:
1. Besteht die Möglichkeit, das Fahrverbot abzuwenden, und wenn ja, welche genauen Schritte müssen hierzu eingeleitet werden.

2. Wenn es erforderlich sein sollte, einen Anwalt einzuschalten, gibt es evtl. Empfehlungen für meinen Umkreis (PLZ: 707**).

Nochmal zur Kenntlichmachung, es geht mir nicht darum, meiner Strafe zu entgehen. Es geht mir vielmehr darum, durch das ausgesprochene Fahrverbot nicht meinen neuen Job zu gefährden.

Für Ihre Hilfe bedanke ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

LR
Vielen Dank,

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Guten Tag,

das wichtigste vorab: legen Sie gegen den Bußgeldbescheid unbedingt binnen zwei Wochen ab dem Zustellungsdatum Einspruch ein. Nur dann bleiben Sie im Verfahren mit den entsprechenden Möglichkeiten. Ansonsten ist der Bußgeldbescheid mit Ablauf der Rechtsmittelfrist rechtskräftig, so daß Sie keine Einspruchsmöglichkeit mehr haben.

In der Sache selbst sollten Sie zunächst durch einen Rechtsanwalt Akteneinsicht nehmen, um die Messung zu überprüfen. Häufig finden sich hier schon Punkte, an denen eine Argumentation anknüpfen kann. Ich bin gerne bereit, Sie hier zu vertreten; wenn Sie dies wünschen, kann ich Ihnen aber auch gerne einen geeigneten Kollegen vor Ort nennen.

Die Verhängung eines Fahrverbotes entspricht dem Regelfall des Bußgeldkataloges, da binnen eines Jahres seit der letzten Eintragung ein gleichartiger Geschwindigkeitsverstoß festgelegt wurde. Hier kommt es aber sehr stark auf den Einzelfall und die Umstände an. Häufig ist es im Einspruchsverfahren oder spätestens vor Gericht möglich, ggf. gegen eine Erhöhung des Bußgeldes das Fahrverbot aus der Welt zu kriegen.

Beachten Sie auch, daß für den Fall, daß erstmalig ein Fahrverbot verhängt worden ist, Ihnen die Möglichkeit eingeräumt werden muß, den Zeitraum der Führerscheinabgabe auf vier Monate ab der Rechtskraft des Bescheides selbst festzulegen. Dies gibt Ihnen, wenn partout eine Aufhebung des Fahrverbotes nicht zu erreichen ist, die Möglichkeit, durch eine entsprechende zeitliche Steuerung des Verfahrens das Fahrverbot etwa in Ihren Urlaub zu legen.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
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