Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.675
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Fahrtkostenerstattung obwohl Firmenwagen


| 29.11.2017 18:13 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Anwältin, sehr geehrter Anwalt,

ich bin Personalberaterin und suche im Auftrag von unseren Kunden passende Mitarbeiter. Wir hatten nun in einem Projekt eine Kandidatenvorstellung in München. Ein Bewerber kam mit seinem Firmenwagen und möchte nun die Fahrtkosten erstattet bekommen (er wohnt und arbeitet in Baden-Württemberg), obwohl er mit dem Firmenwagen anreiste.
Bisher haben wir keine Fahrtkosten erstattet, wenn jemand mit dem Firmenwagen anreiste.

Wie ist die rechtliche Situation?

Mit besten Grüßen
29.11.2017 | 19:19

Antwort

von


539 Bewertungen
Renzstr. 1
68161 Mannheim
Tel: 062197695641
Web: www.recht-doumi.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich sind Sie dann gesetzlich verpflichtet Bewerbern Fahrtkosten zu erstatten, die diesen Aufgrund einer Anreise zu einen Bewerbungsgespräch entstanden sind, wen die Bewerber von Ihnen eingeladen wurden. Hier sind dann aus§ 670 BGB alle Aufwendungen zu ersetzen, die der Bewerber für erforderlich halten durfte. Fahrkosten gehören hierzu.

In diesem Falle ist aber fraglich, ob der Bewerber überhaupt Aufwendungen hatte, dies es zusetzen gilt. Reist er mit dem Firmenwagen an und wird sowohl der Wagen also auch das Benzin von der Firma gestellt, so hatte der Bewerber hier keine Aufwendungen, die es zu ersetzen gilt.

Die Firma des Bewerbers hat aus § 670 BGB keinen Anspruch gegen Sie.

Aus meiner Sicht sollten Sie den Bewerber auffordern nachzuweisen, dass diesem Kosten entstanden sind. Ansonsten können Sie eine Kostenübernahme auch ablehnen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Alexander Park, LL.B.

Bewertung des Fragestellers 29.11.2017 | 19:31


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Alexander Park, LL.B. »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 29.11.2017
5/5.0

ANTWORT VON

539 Bewertungen

Renzstr. 1
68161 Mannheim
Tel: 062197695641
Web: www.recht-doumi.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Erbrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht, Zivilrecht, Gesellschaftsrecht, Baurecht, Familienrecht, Vertragsrecht, Verwaltungsrecht