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Fahrtkosten Steuererklärung

08.05.2016 13:59 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Guten Tag,

ich bin Selbstständig und hatte meine Fahrtkosten zunächst pauschal bei der Steuererklärung geltend gemacht, wie ich es als AN noch kannte, was das Finanzamt in meiner zweiten Steuererklärung als Selbstständige nun ablehnte, sprich die gesamten Fahrtkosten nicht berücksichtigte und eine entsprechend höhere Steuerzahlung forderte. Unter Verweis auf die mir tatsächlich entstandenen und auch per Beleg nachweisbaren Kosten in Zusammenhang mit PKW-Nutzung (Tanken, Reparatur, Pflege usw.) habe ich Einspruch eingelegt, der momentan noch offen ist. Zugleich nahm das FA ohne Rückfragen an, ich hätte einen eigenen PKW, was jedoch nicht der Fall ist. In der Praxis ist es so, dass ich mehrere PKW von Familie und Freunden nutzen kann, etwa in deren (Urlaubs-)Abwesenheit oder ich miete Leihwagen. Für Benzinkosten komme grundsätzlich ich auf und mit meinem Vater besteht eine Nutzungsvereinbarung für seinen Privatwagen, die einen Nutzungs-Grundbetrag pro Monat vorsieht und mich zudem verpflichtet, Reparatur- und Pflegekosten zu übernehmen (alle diesbezgl. Ausgaben sind per Beleg nachweisbar). Da ich am Anfang meiner Selbstständigkeit stehe und nicht immer in der Lage war, monatlich den Betrag an meinen Vater zu entrichten, habe ich Absprache mit ihm Akontozahlungen vorgenommen, wann immer es meine Auftragslage erlaubte. Diese Akontozahlungen möchte das FA nicht anerkennen, da es nicht mit der ursprünglich getroffenen und monatlich gefassten Vereinbarung übereinstimme und der Verwendungszweck etc. nicht ersichtlich sei. Kann das FA diese Zahlungen einfach so ablehnen?

Vielen Dank für Ihre Einschätzung.
Freundliche Grüße


Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Tatsächlich kann das Finanzamt diese Zahlungen zum Abzug ablehnen. Für die Anerkennung von Verträgen zwischen nahen Angehörigen gelten strenge Voraussetzungen. Diese müssen nicht nur schriftlich niedergelegt sein sondern auch exakt - also wie unter Dritten üblich - umgesetzt werden. Zahlungen beispielsweise müssen pünktlich und zu vereinbarten Zahlungsterminen erfolgen. Dies liegt daran, dass bei Verträgen zwischen nahen Angehörigen die Mißbrauchsgefahr schon grundsätzlich sehr hoch ist. Daher werden an den formellen Rahmen sehr hohe Ansprüche gestellt. Ob ein Einspruchsverfahren sinnvoll, kann schwer beurteilt werden. Evtl. könnten Sie versuchen, die Zahlungsabweichungen zu erklären und ggf. kommen Sie so über den direkten Weg des Sachbearbeiters zum Ziel. Sicher ist dies allerdings nicht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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