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Fahrradunfall


22.10.2005 11:29 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



ich hatte einen Fahradunfall mit einem Auto als Gegner
( schuld Autofahrer- vorfahrt genommen - polizeilich aufgenommen- schuldfrage also geklärt). ich reichte ca 2 wochen nach dem unfall meine forderungen an die versicherung ein,( soweit schon vorhanden)
(unfall war 23.07.) :
1.) Fahrrad mehr oder weniger totalschaden Neupreis 1400 T€ (rennrad) Restwert nach Gutachten der Versicherung 25 €.
Ich kaufte mir also ein neues gleichwertiges Rad 1350 €. Versicherung hat jetzt aber nur ca 925 € ersetzt (wiederbeschaffungswert 950 -restwert 25). frage: muss ich das akzeptieren ?
2.) Ich selbst wurde etwas in Mitleidenschaft gezogen. konnte ca 1 woche nicht mehr recht laufen und hatte ca 2 wochen starke schmerzen in der linken brusthälfte ( rippen), konnte also weder heben noch tragen noch mich schnell bewegen, da jede bewegung schmerzte . Da ich selbständig bin arbeitete ich weiter. Die Arbeit im büro konnt ich unter leichten Schmerzen auch so in etwa bewätligen, für meinen broterwerb muss ich aber auch schwere Kisten heben , LKW fahren und Paletten bewegen. Dafür hab ich dann eine Aushilfskraft genommen. Kosten eingereicht 432 €. Wir haben einfach aus unserer Lohnbuchhaltung die abrechnung an die Vers. geschickt. Die nervt mich jetzt aber noch mit detaillierter aufstellung/abrechnung.
3.) Artzkosten. Sind nicht allzu hoch ( paarhundert €) hab ich schon vor ca 3 monaten eingereicht. bis jetzt noch keine Erstattung.
4:) Ist da noch die Frage bezüglich Schmerzensgeld. Was und wieviel steht mir da zu. ?
hier nochmals meine fragen in brief:
Fahrrad schrott, Ersatz nur zu ca 66 % = OK ??
Was + wieviel sollte ich ca noch an Schadensersatz für Verdienstausfall, Mehrarbeit etc. an die versicherung stellen)
(bei dem Lohn für den mitareiter hab ich bis dato nur die reinen arbeitskosten in rechnung gestellt- nicht meine aufwendungen jemand zu finden bzw die zusätlichen kosten der lohnbuchhaltung, vers. etc.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen darf ich Ihnen anhand der mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

1. Grundsätzlich wird nicht der Neuwert des beschädigten Rades ersetzt, sondern der Wiederbeschaffungswert. Das ist der Betrag, der zur Anschaffung eines mit dem beschädigten Rad gleichwertigen Rades erforderlich ist. Hiervon wird der Restwert abgezogen. Es kommt hier also darauf an, ob der Wiederbeschaffungswert Ihres Rades 925 Euro beträgt. Dies können Sie durch die Inauftraggabe eines eigenen Wertgutachtens feststellen lassen. Sollte der Wiederbeschaffungswert zutreffend ermittel worden sein, so haben Sie mitnichten 66%, sondern 100% Schadensersatz erhalten.

2. Hier ist es tatsächlich so, dass die Versicherung detaillierte Mitteilungen verlangen kann um feststellen zu können, ob die Ersatzkraft in dem geltend gemachten Umfang erforderlich und die Vergütung angemessen ist.
Im übrigen gilt hier, dass der sog. Erwerbsschaden (also Ihr Arbeitsausfall) genau ermittelt und anhand Ihres durchschnittlichen Verdienstes beziffert werden muss.

3. Die Heilbehandlungskosten sind natürlich zu tragen, sofern diese von Ihnen aufgewendet wurden. Haben Sie die Kosten von Ihrer Krankenversicherung erstattet bekommen, so geht der Erstattungsanspruch gegenüber der gegnerischen Versicherung von Ihnen auf Ihre Krankenversicherung über.

4. Eine Festlegung, wieviel Schmerzensgeld Ihnen zusteht, kann auf diesem Wege leider nicht einmal annähernd beantwortet werden. Dies ist u.a. von der Art und Schwere der erlittenen Verletzungen, der Dauer der Genesungszeit, evtl. Spätfolgen etc. abhängig und bedarf daher einer peniblen und detaillierten Prüfung unter Berücksichtigung der o.g. Faktoren.

Ich würde Ihnen empfehlen, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche zu beauftragen. Dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass - wie dargelegt - die Berechnung einiger Ihrer Schadensersatzpositionen wie auch des Schmerzensgeldes noch genaue Feststellungen tatsächlicher Natur erfordern. Außerdem versuchen Versicherer gerne, die bestehende Rechtslage sowie die einschlägige Rechtsprechung weitestgehend zu ihren Gunsten und damit zu Ihren Lasten anzuwenden. Hier muss man sehr aufpassen, die Sachlage richtig unter die Rechtslage zu subsumieren, wobei ein Anwalt in der Regel die fpr Sie günstigsten Ergebnisse erzielen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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