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Fahrradunfall???

11.10.2013 21:45 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Mir ist heute was dubioses passiert. Ich bin einkaufen gefahren ind musste in einer t-Kreuzung links abbiegen, ein Radfahrer und ein Auto nach ihm, wollten rechts abbiegen ( in die Straße aus der ich kam), der Radfahrer hat dieses mit der Hand auch angezeigt. Ich stand vor dem Radweg, als ich gesehen habe, dass der Radfahrer und das Auto abbiegen, wollte ich losfahren, habe aber erstmal vorgerollt, da es geregnet hat und ich bessere Einsichthaben haben wollte, dabei habe ich bemerkt, dass der Radfahrer gerade aus fährt, dann habe ich sofort gebremst, der Radfahrer auch. Ohne das sich das Auto, der Radfahrer oder der Fahrrad berührt haben ist der Radfahrer gestützt, er hat sich nicht verletzt, sondern nur am Ellbogen die Haut bisschen abgeschramt. Die Kette ist beim Fahrrad ab gewesen, dieses hat er noch als die Polizei da wahr repariert. Der Flügel vorne ist bisschen verbogen bewesen. Anschließend wollte er das wir keine Polizei rufen, und wollte sofort Geld von mir, ich dagegen habe sofort mein Mann und Polizei vetständigt. Bei der Polizei behauptete er das er gerade aus fahren wollte und das Abbiegen nicht angezeigt hat. Ich habe als Zeugin eine sehr alte Frau gefunden und ich hoffe das die auch aussagt, ansonsten konnte ich keinen finden. Was passiert jetzt? Was droht mir im schlimmsten Fall (Zivilrecht und Strafrecht). Ich habe den nicht angefahren, das hat er bei der Polizei auch gesagt.

Danke im Voraus.

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich unter Berücksichtigung des Einsatzes wie folgt Stellung:


1.

Ihre Unfallschilderung läßt einige Punkte ungeklärt, so daß ich von folgender Sachlage ausgehe:

Sie sind mit dem Auto unterwegs und wollen an der t-förmigen Kreuzung nach links abbiegen. Von links - aus Ihrer Sicht - nähern sich ein PKW und dahinter ein Radfahrer. PKW und Radfahrer sind Ihnen gegenüber vorfahrtberechtigt.


2.

Sie hätten in diesem Fall das Vorfahrtsrecht des Radfahrers verletzt und damit den Unfall verursacht und verschuldet. Voraussetzung ist, daß der Radfahrer wegen Ihres Fahrverhaltens zu Fall gekommen ist.

Zivilrechtlich sind Sie dann zum Schadenersatz verpflichtet. Ggf. kommt ein (geringes) Schmerzensgeld in Betracht.

Strafrechtlich könnte eine fahrlässige Körperverletzung vorliegen. Damit diese verfolgt wird, müßte der Radfahrer Strafantrag stellen.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Raab, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 11.10.2013 | 22:26

Der Radfahrer kam zu erst und eine Insel trennt sein Weg und mein. Das heißt wenn er abbiegen würde, wie er es angezeigt hat, kreuzen sich unsere Wege garnicht, dann habe ich ihm keine Vorfahrt genommen. Er meint er hat das Abbiegen nich angezeigt. Es steht Aussage gege Aussage. Ich bin noch in der Probezeit, hat das Folgen für mein Führerschein?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.10.2013 | 12:01

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Um zu klären, wer einen Unfall verursacht und verschuldet hat und ob ein Mitverschulden des Unfallgegners vorliegt, muß man den Unfallhergang präzise analysieren. Das ist aufgrund der Sachverhaltsschilderung nicht einmal ansatzweise möglich.


2.

Angenommen, Sie hätten den Unfall verursacht, dann wäre das wohl wegen Mißachtung der Vorfahrt. Das ist - auf die Probezeit bezogen - ein A-Delikt. Dann verlängert sich die Probezeit auf vier Jahre und Sie müssen ein Aufbauseminar besuchen.


3.

In Anbetracht der Bedeutung der Sache sollte man den Unfallhergang weiter aufklären, um danach das Vorgehen ausrichten zu können. Selbstverständlich können Sie sich diesbezüglich gern an mich wenden. Allerdings wird das weitere Kosten verursachen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

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