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Fahrradunfall, fahrlässige Körperverletzung???


| 22.06.2007 19:47 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich war vor einigen Tagen mit dem Fahrrad unterwegs. Ich bin dabei auf einem für Fahrräder zugelassenen Fußgängerweg gefahren. Plötzlich lief ein Fußgänger hinter einer Hauswand hervor und mir direkt ins Fahrrad. Ich hatte nicht einmal mehr Zeit zu Bremsen und auszuweichen. Dementsprechend landeten wir beide auf dem Boden. Fußgänger holten die Polizei und den Krankenwagen. Der Fußgänger wurde ins Krankenhaus gebracht. Man stellte dort allerdings nur Blessuren fest und entließ Ihn wieder. Auf Grund des sich rapide verschlechternden Gesundheitszustandes begab ich mich kurz darauf ebenfalls ins Krankenhaus. Dort stellte man eine Fraktur des 6. Brustwirbels fest.
Heute erhielt ich jetzt von der Polizei eine Anhörung, in der man mich der "fahrlässigen Körperverletzung" beschuldigt. Ich rief bei der Polizei an und fragte warum man mich denn beschuldigt, wo mir doch der Fußgänger reingelaufen sei. Die Antwort war, dass ich mit unangemessener Geschwindigkeit gefahren sei, sonst hätte ich ja schließlich anhalten können (was totaler quatsch ist, denn der Fußgänger kam ja hinter einer Mauer hervorgelaufen).
Meine Frage ist jetzt, womit muß ich jetzt rechnen, gibt es da Erfahrungswerte?
22.06.2007 | 20:06

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes und Ihres Einsatzes wie folgt.

Die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens ist bei Unfällen mit Personenschaden durchaus üblich. Zunächst besteht ja der Anschein, dass man Ihnen Fahrlässigkeit (=die Außerachtlassung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt) zur Last legen könnte.

Maßgeblich für den Fortgang der Angelegenheit werden die Aussagen der Zeugen und des Geschädigten sein. Wenn es Bestätigung findet, dass Sie zumindest nicht über Gebühr schnell waren, wird Ihnen erfahrungsgemäß nicht viel passieren.

Im Regelfall werden solche Verfahren durch die Staatsanwaltschaft nach § 153 (a) StPO, entweder mit oder ohne (Geld)Auflage eingestellt, sie würden also nicht bestraft. Sollte es wider Erwarten zu einem Strafbefehl / Anklage kommen, würde wohl eine Geldstrafe im unteren Bereich (round about ein Monatsnetto) verhängt werden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass v.g. Einschätzung ohne Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten abgegeben wurden. Diese sind für die Rechtsfolgen jedoch nicht ganz unerheblich.

Sollten Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, sollten Sie sich anwaltlichen Beistandes versichern und gegenüber der Polizei bis zur erfolgten Akteneinsicht keine Angaben machen.

Ich hoffe Ihnen zunächst einen Überblick gegeben zu haben und stehe im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion gerne für Ergänzungen sowie bei Bedarf für die weitere Interessenwahrnehmung gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt


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