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Fahrrad und Autotür!

13.01.2009 10:55 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


11:57
Die Mutter meiner Verlobten fährt zum Bahnhof und bleibt stehen. Meine Verlobte achtet nicht genau, öffnet die Autotür und übersieht dabei einen Radfahrer. Der Radfahrer verhakt sich in der Tür, stürzt und verletzt sich mit einem Schnitt am Finger, also nichts Ernstes.
Natürlich kommt die Polizei und schreibt ein Protokoll.

Meine Verlobte ist jetzt total verängstigt und meint, sie werde jetzt vorbestraft. Weil es sein kann, dass es zu einem Gerichtsverfahren kommt.

Meines Erachtens geht es aber vor Gericht nur darum, die Schuldfrage zu klären? Liege ich da richtig? Denn natürlich ist es im Interesse der Versicherung (des Autofahrers), dem Radfahrer die Schuld in die Schuhe zu schieben und umgekehrt will der Radfahrer nicht Schuld gewesen sein.

Was hat meine Verlobte zu befürchten? Ich denke es wird bei einer Verwaltungsstrafe bleiben, wie es bei einem Verkehrsunfall üblich ist?

Mit freundlichen Grüssen
13.01.2009 | 11:29

Antwort

von


(258)
Ludwig-Thoma-Strasse 47
85232 Unterbachern
Tel: 08131/3339361
Web: http://www.rechtsanwaeltin-altmann.de
E-Mail:

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

In der Regel wird der Fahrradfahrer zivilrechtliche Schadensersatz – und/oder Schmerzensgeldansprüche stellen. Hierzu rate ich zunächst abzuwarten. Der Schaden sollte aber schnellst möglichst der privaten Haftpflichtversicherung Ihrer Verlobten gemeldet werden, wenn eine solche besteht, da diese möglicherweise den Schaden übernehmen muss.

Sollte gegen Ihre Verlobte dennoch ein Strafverfahren angestrengt werden, rate ich zu anwaltlicher Hilfe. Erst nach Akteneinsicht sollte dann die weitere Vorgehensweise besprochen werden, da erst zu diesem Zeitpunkt eine detaillierte rechtliche Beurteilung erfolgen kann.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 13.01.2009 | 11:38

Sehr geehrte Frau Dr. Hein,
Vielen Dank für Ihre Antwort.

Aber übernimmt denn nicht die KFZ-Versicherung den entstandenen Schaden (und somit eine Schmerzensgeldforderung?)
Und welche Konsequenzen könnten schlussendlich entstehen?
Das Zahlen eines eventuellen Schmerzensgeldes und/oder einer Verwaltungs-Strafe?

Mit freundlichen Grüssen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.01.2009 | 11:57

Sehr geehrter Fragesteller,

hiermit beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:
Die KFZ - Haftpflichtversicherung übernimmt den Schaden in der Regel nicht.

Hinsichtlich des weiteren Verfahrens bleibt abzuwarten ob und wenn ja welche Ansprüche der verletzte Fahrradfahrer stellt und ob er eine Strafanzeige erstattet.

Mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin

ANTWORT VON

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