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Fahrgeld nach Arbeitslosigkeit


06.12.2004 17:05 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht



Ich war ca 1 Jahr arbeitslos, bis ich über ein Praktik. eine Anstellung 100km/Richtung vom Wohnort antrat. Nach dem 1.Gehalt merkte ich, dass die Fahrkosten mein Gehalt so aufzehrten, dass mir nichts zum Leben übrig blieb. Auf Anfrage bei der Agentur stand mir Fahrgeld zu, jedoch bei Antrag VOR ARBEITSANTRITT! Ich schilderte meine Situation, dass ich ansonsten wieder in die arbeitslosigkeit rutschen müsste. Um über meinen Antrag nun zu entscheiden, braucht die Agentur eine Begründung, weshalb ich den Antrag ca. 5Wochen nach Arbeitsantritt stellte. Die Agentur braucht immer noch einen Arbeitsvertrag, welchen ich bis heute vom Unternehmen nicht habe. Erst dann wird auch über den Antrag entschieden.

Was kann ich in diesem Falle als Begründung angeben bzw. meine Situation besser zur Geltung bringen? Kann eine Entscheidung unabhängig vom Arbeitsvertrag gefällt werden?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

sofern dies zutreffend ist, schildern Sie zunächst, dass Sie unverschuldet nicht darüber informiert waren, dass es die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Fahrtkostenzuschuss gibt, sondern von dieser Möglichkeit erst später erfahren haben.

Schildern Sie weiter, dass Sie sich zunächst gar nicht darüber bewusst waren, wie hoch die Kosten sind, die auf Sie zukommen. Ergänzend können Sie vortragen, dass Sie sich zunächst auch gar nicht darüber bewusst waren, dass zwischen den Fahrtkosten und Ihrer Praktikumsvergütung ein so deutliches Mißverhältnis besteht.

Es ist darauf hinzuweisen, dass Sie einen Rechtsanspruch auf nachträgliche Bewilligung nur haben, wenn Sie den Antrag tatsächlich unverschuldet zu spät stellen, da die Bewilligungsvorschriften eben die Antragstellung VOR Antritt des Praktikums zwingend vorsehen.

Um die Vorlage des Vertrages werden Sie nicht herumkommen, da dies zum Nachweis Ihrer Tätigkeit und Ihrer Vergütung dient. Fordern Sie notfalls Ihren Arbeitgeber auf, Ihnen unverzügllich und kurzfristig eine Bescheinigung in Übereinstimmung mit dem Nachweisgesetz zu erteilen, die Sie ersatzweise vorlegen können.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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