Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Fahrerlaubnisentzug nach Trunkenheitsfahrt

25.04.2020 09:20 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


11:04

Zusammenfassung:

betrunken im Fahrzeug gesessen

Sehr geehrte Damen und Herren,
mir wurde am 21.04.20 bei stehendem, nicht laufendem Fahrzeug und herbeigerufener Polizei durch einen Tankstellenbetreiber die Fahrerlaubnis entzogen. Ich saß nicht am Steuer.
Den genauen Promillewert kann ich nicht angeben, lag aber über 2,0 Promille.
Im Jahr 1995 lag eine Trunkenheitsfahrt mit 1,4 Promille und im Jahr 1997 mit 1,8 Promille vor was auch 2 MPU’s zur Folge hatte.
Was werden jetzt die Folgen sein bzw. inwieweit finden die Fahrten von vor 23 Jahren noch Gewichtung.
Meine Fahrerlaubnis habe ich dann 1999 nach 2 MPU‘ s wieder erhalten.
Im Jahr 2014 musste ich die Fahrerlaubnis aufgrund Geschwindigkeitsüberschreitung 2x4 Wochen am Stück abgeben aufgrund von zeitlicher Überschneidung.
Ich danke Ihnen für ein möglichst umfassendes Bild.
Vielen Dank

25.04.2020 | 10:08

Antwort

von


(689)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

grundsätzlich dürfen Sie im Auto betrunken sitzen. Sie dürfen nur nicht den Anschein erwecken, dass Sie dieses in Betrieb nehmen wollen - also keine Schlüssel in der Hand, nicht auf dem Fahrersitz sitzen etc. Zudem dürfen Sie nicht bereits gefahren sein.

Das alleine würde nicht ausreichen, Sie zu verurteilen.

Grundsätzlich dürfen bereits getilgte Owis/Straftaten nicht mit einbezogen werden.
Jedoch zeigt dies alles bei Ihnen einen gewissen Hang zum Alkohol und vor allem zum Hang, betrunken Auto zu fahren.
Sie scheinen jedoch die MPUs bestanden zu haben, sodass dann 1997 festgestellt wurde, dass zu erwarten ist, dass Sie nicht abhängig sind.
Daher ist es nunmehr sehr wichtig nachzuweisen, dass Sie nicht fahren wollten.
Wenn Sie also keine derzeitige Therapie nachweisen können und tatsächlich fahren wollten, wird es schwierig mit dem neuen Führerschein - nicht wegen der Buße/Straf an sich, sondern wegen einer erneuten MPU.

Daher rate ich: schnell einen Anwalt einschalten und Akteneinsicht nehmen. Dann zeitgleich eine Therapie beginnen.

https://youtu.be/72sbSGxlWDU

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Rückfrage vom Fragesteller 25.04.2020 | 10:51

Hallo Frau Seiter,
vielen Dank für Ihre Antwort.
Es war tatsächlich so das ich am besagten Tag zur besagten Tankstelle gefahren bin, dies von 2 Tankstellen Mitarbeitern beobachtet wurde und diese dann die Polizei verständigt haben und mich sozusagen an der Weiterfahrt gehindert haben da ich in der Tankstelle Alkohol kaufte. Das Gespräch mit den Mitarbeitern spielte sich dann draußen auf dem Gelände ab und nicht währenddessen ich wieder im Auto saß. Die Polizei erschien dann vor Ort und nahm mich dann mit.
Das ich tatsächlich nicht auf „frischer" Tat ertappt wurde scheint mir in der ersten Überlegung der beste „Aufhänger"
Mir ist nicht klar wie ich nachweisen kann das ich gar nicht zu besagten Tankstelle fahren wollte...
Herzlichen Dank...

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25.04.2020 | 11:04

Dann wird Ihnen vermutlich nachgewiesen werden können, dass Sie gefahren sind, da die Mitarbeiter Zeugen sind - ggf. gibt es Videoaufnahmen - und beide Zeugen bezeugen können, dass Sie dort geparkt haben und Alkohol gekauft haben.

Somit hilft Ihnen auf alle Fälle strafmildernd eine kurzfristige Therapie.

ANTWORT VON

(689)

Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Internet und Computerrecht, Fachanwalt Familienrecht, Fachanwalt Strafrecht, Kaufrecht, Urheberrecht, Verkehrsrecht, Tierrecht, Ordnungswidrigkeiten, Zivilrecht, Vertragsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 81014 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Danke für die schnelle Antwort. Sehr verständlich. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort kam sehr schnell und überdies wurde die Rückfrage prägnant und zügig beantwortet. Ich würde mich jederzeit wieder vertrauensvoll an ihn wenden. Jedem, der dringend juristischen Rat sucht, nur zu empfehlen! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr Freundlich und kompetent sehr Ausführlich weitergeholfen nur zu Empfehlen . Herzlichen Dank ...
FRAGESTELLER