Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Fahrerflucht


26.04.2005 10:26 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Guten Morgen,ich bin wegen des Deliktes der Fahrerflucht angeklagt,obwohl ich dem beteiligten Fahrer des anderen Wagens meine Visitenkarte ausgehändigt und mir deren Personalien notiert hatte.(Sept.04).
Es geht um einen geringen Sachschaden(Aussenspiegel) von 80Euro,den die Gegnerin von mir auf ihr Konto gezahlt haben wollte.(der Anruf der Gegnerin erfolgte ca.nach 2h am gleichen Tag)Ich erklärte mich nur zur Zahlung an die Werkstatt,die die Reparatur des Spiegels vornehmen sollte bereit.Ich zahlte 80 Euro an die Werkstatt nach Erhalt der Schätzkosten durch die Werkstatt.
Die Reparatur wurde nie durchgeführt,dafür eine Anzeige wegen Fahrerfluchtes getätigt(Nov.04),der die Staatsanwaltschaft nachging.Nun sei nicht die Halterin im Wagen gewesen,sondern eine Freundin und ich hätte mich vom Unfallort entfernt ohne Personalien zu hinterlassen-am 28.4.ist schon Gerichtstermin-ich habe keinen Zeugen-soll ich schweigen oder etwas sagen- wem wird man glauben-Danke-

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst darf ich den dringenden Rat vorausschicken, dass Sie sich unverzüglich einen Strafverteidiger nehmen sollten, mit dem Sie alles weitere besprechen. Denn wie Sie sich in der konkreten Situation verhalten sollten, lässt sich ohne nähere Kenntnisse nicht ohne weiteres sagen. Hierfür ist dringend anzuraten, dass Einsicht in die Ermittlungsakte genommen wird. Das aber können Sie nicht selbst tun, sondern nur über einen beauftragten Rechtsanwalt.

Nach Ihrer Schilderung haben Sie sich nichts vorzuwerfen. Sie haben am Unfallort zugunsten der anderen Beteiligten die Feststellung Ihrer Personalieb ermöglicht und damit Ihrer Pflicht genügt. Es ist dabei unerheblich, wer da am Steuer des anderen Wagens saß. Es war jedenfalls die Unfallbeteiligte.

Grundsätzlich sollten Sie sich äußern, da Sie "nichts zu verbergen" haben und sich kaum anders verteidigen können, als dass Sie alles wahrheitsgemäß schildern. Eine Zeugin haben Sie - die Fahrerin des anderen Wagens. Diese müssen Sie als Zeugin vernehmen lassen. Sie ist zur whrheitsgemäßen Aussage verpflichtet. Natürlich besteht die Gefahr, dass sie zu Ihren Ungunsten lügt. Aber erstens haben Sie keine andere Zeugin; und zweitens kann Ihr Verteidiger entscheiden, ob er den Druck auf die Zeugin erhöht, indem er ihre Vereidigung beantragt.

Diese prozessualen Taktiken können Sie aber sachgerecht nur durch einen von Ihnen konsultierten Verteidiger klären lassen, nachdem dieser Akteneinsicht genommen hat.

Wem das Gericht glauben wird lässt sich auch beim allerbesten Willen nicht voraussagen. Das Gericht hat sich aus dem Inbegriff der mündlichen Verhandlung völlig frei und unabhängig seine Meinung zu bilden. Das Ergebnis dieser Überzeugungsfindung läst sich schlechterdings nicht vorausahnen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER