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Fahren ohne Führerschein, Ladung zur Polizei

23.07.2008 11:24 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf


Meinem MAnn wurde vor 6 Jahren die FAhrerlaubnis entzogen für 2 Jahre. Er hat anschließend den Antrag auf Neuerteilung gestellt, wo er beim ersten Mal versagte bei den Prüfungen. Nun hat er vor Kurzem wiederum einen Amtrag gestellt. Er fuhr heute mit dem PKW zu einem Termin. Leider wurde er heute bei einer Geschwindigkeitskontrolle angesprochen. Man überprüfte, da er keinen Führerschein vorlegen konnte die Daten im Verkehsregister und konnte nichts feststellen. Er bekam allerdings einen Zettel, das er zur Polizei kommen soll um den Führerschein vorzulegen. Nun hat er aber Keinen, da er noch keine Prüfung abgelegt hat. Wie soll er sich verhalten. Er hat natürlich Angst vor Gefängnis u.s.w. Dier Strafe hat er sofort bezahlt. Wie soll er sich verhalten?

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltschilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Vorliegend hat sich Ihr Gatte des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, strafbar gemäß § 21 StVG (Straßenverkehrsgesetz), schuldig gemacht.
§ 21 StVG sieht eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe vor.

Die Höhe der zu erwartenden Strafe wird sich danach richten, wie viele Fahrten ohne Fahrerlaubnis Ihrem Mann nachgewiesen werden können und über welchen Zeitraum diese erfolgten. Ein weiterer Faktor wäre unter anderem die Frage, ob Ihr Mann einschlägig vorbestraft ist.
Sollte es sich bei Ihrem Mann um einen Ersttäter handeln und ihm lediglich diese eine Fahrt nachgewiesen werden können, gehe ich jedenfalls davon aus, dass er mit einer Geldstrafe, welche sich im unteren Bereich bewegt, zu rechnen hat. Daneben wird eine Sperre für die Erteilung der Fahrerlaubnis angeordnet werden.
Eine Freiheitsstrafe, noch dazu eine solche, welche nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden kann, halte ich für abwegig.

Ich empfehle Ihnen, zunächst abzuwarten. Ihr Mann ist nicht verpflichtet, sich selbst zu belasten. Insbesondere steht ihm während des gesamten Ermittlungsverfahrens und nachfolgenden Strafverfahrens ein sog. Schweigerecht zu. Dieses sollte Ihr Gatte unbedingt (!) ausüben.
Falls Ihr Mann zur polizeilichen Beschuldigtenvernehmung vorgeladen wird, empfiehlt es sich, einen im Strafrecht tätigen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung seiner Strafverteidigung zu beauftragen und über diesen zunächst Akteneinsicht in die Ermittlungsakte zu nehmen. Erst im Anschluss hieran sollten Angaben zur Sache gemacht werden.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
www.kanzeli-kaempf.net

Nachfrage vom Fragesteller 23.07.2008 | 12:13

Sehr geehrter Herr Anwalt,
danke für die hilfreiche Antwort. Sollte mein MAnn ( nicht vorbestraft und Ersttäter ) in der Zwischenzeit ( bis eine Vorladung kommt, bzw. falls überhaupt ) einen neuen Führerschein erworben haben, was kann da auf ihn zu kommen? Wird er ihn dann gleich wieder los?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.07.2008 | 17:19

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, diese beantworte ich Ihnen wie folgt:

Sollte Ihr Gatte zwischenzeitlich einen Führerschein erlangt haben, wird ihm dieser für einen gewissen Zeitraum entzogen.
Nach Ablauf dieses Zeitraums würde die Fahrerlaubnisbehörde Ihrem Mann eine neue Fahrerlaubnis ausstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
www.kanzlei-kaempf.net

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