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Fahren mit Semesterticket von Freundin

| 20.10.2014 19:37 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Es handelte sich um Erschleichen von Leistungen

Ich habe ein nichtübertragbares vorläufiges Semesterticket einer Freundin genutzt (auch Gästeticket genannt). Beim Einstieg in den Bus wollte der Busfahrer meinen Ausweis sehen. Dabei gab ich an keine Personalien mit mir zu führen. Der Busfahrer steckte das Ticket (welches abgelaufen war und die nur den Namen meiner Freundin enthielt; kein Foto oder sonstige Angaben) ein und warf mich bei der nächsten Haltetelle raus.
Personalien oder sonstige Angaben zur Person habe ich nicht gemacht.
Die Busse hier haben eine Videoamera auf der ich ntürlich auch zu sehen bin.
Meine Frage lautet nun was ich zu erwarten habe?

Erhält meine Freundin nun einen Brief, bei dem sie ein "erhöhtes Berförderungsgeld zahlen muss und die Sache hat sich erledigt, wird ihre Identität noch geprüft oder ihr überhaupt etwas zugesendet, muss man überhaupt mit irrgendwelchen weiteren Verfahren rechnen, da gar keine Personalien aufgenommen wurden?


Einsatz editiert am 20.10.2014 19:48:59
20.10.2014 | 20:24

Antwort

von


(253)
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54296 Trier
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Nein, erfahrungsgemäß haben weder Sie noch Ihre Freundin etwas zu befürchten.

Theoretisch könnte es passieren, dass Ihre Freundin einen Zeugen-Anhörungsbogen übersendet bekommt. Dann müsste sie sich aber nicht selbst belasten, weil von ihrer Seite eine Beihilfetat im Raum steht, könnte also von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen. Auch wird Sie kein erhöhtes Beförderungsentgelt zahlen müssen.

Auch Sie werden sicher nicht ermittelt werden können. Niemand wird hier eine aufwendige Video-Analyse veranlassen.

Im Übrigen hat sich der Busfahrer sicher auch nicht den Namen der Freundin notiert.

Ich gehe davon aus, dass Sie nie mehr etwas von der Sache hören werden - Ihre Freundin auch nicht.

Ich hoffe, zu Ihrer Beruhigung beigetragen zu haben und wünsche Ihnen Alle Gute!

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 20.10.2014 | 20:49

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