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Fahhradticket nicht vorhanden


04.09.2017 15:43 |
Preis: 48,00 € |

Transportrecht, Speditionsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo, ich bin am 18.8.2017 zusammen mit meiner Frau mit der Bahn (Betreiber Bayerische Oberlandbahn BOB, Neubrandenburg) von München nach Bad Tölz gefahren. Wir hatten online tickets für uns beide dabei, aber leider nicht für die Fahrräder. Ich hatte bei meiner online Buchung auf bahn.de auch keine Möglichkeit gefunden, Tickets für Fahrräder zu buchen. Jedenfalls stellte uns der kontrollierende Schaffner dann 2 Zettel über je 60.- aus.
Auf diesem Schein war zu lesen, dass man innerhalb von 14 Tagen eine ermäßigte Gebühr von 7.- nur zahlen muss, wenn man ein an diesem Tag gültiges persönliches Ticket vorweisen kann. Das hatten wir ja.
Trotz der Schilderung dieses Sachverhalts, besteht BOB nun auf Bezahlung der 2x60 E und geht auf die Regelung mit dem ermäßigten erhöhten Beförderungsentgelt gar nicht ein.

Wie ist die Rechtslage?

Vielen Dank und liebe Grüße
04.09.2017 | 16:30

Antwort

von


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Sehr geehrter Flatrate-User,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Durch die Formulierung auf dem Schein, wurde Ihnen seitens der Bahn eine rechtsgültige Zusicherung gegeben, dass Sie lediglich eine Gebühr in Höhe von jeweils 7 € zahlen müssen, wenn Sie innerhalb von 14 Tagen einen an diesem Tage gültiges persönliches Ticket vorzeigen können.

Nach Ihrer Schilderung haben Sie bereits am 18.08.2017 Ihre gültigen persönlichen Tickets vorgezeigt. Hiermit konnten Sie innerhalb der Ihnen gesetzten Frist die geforderten Tickets vorzeigen.

Allerdings ist hierbei zu beachten, dass Sie für das Vorzeigen der Tickets im Falle eines Bestreitens durch die Gegenseite beweispflichtig sind. Falls der Kontrolleur dies nicht notiert, müssten Sie die Tatsache beweisen, dass Sie gültige persönliche Tickets dabei hatten. Ein Restrisiko ist daher nicht auszuschließen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Mit freundlichen Grüßen

J. Geike
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 04.09.2017 | 17:47

Vielen Dank, Herr Geike, für Ihre Antwort. Ich würde Sie gerne beauftragen, sehe aber nicht ein, dass ich die Kosten bezahlen muss. Müssen diese denn nicht von BOB bezahlt werden, nachdem diese meine Argumente nicht anerkennen und auf die Bezahlung der Gesamtsumme pochen?
Durch deren Weigerung bin ich ja gezwungen, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Selbst wenn der Schaffner es versäumt hätte zu melden, dass wir persönliche Tickets dabei hatten, wäre das nicht schlimm, weil ich meinem Schreiben an BOB dieses Ticket beigelegt hatte und mein Schreiben stammt vom 20.8.2017, damit lag das online Ticket denen definitiv innerhalb der 14 Tage Frist vor.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.09.2017 | 17:56

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworte.

Da Sie die Tickets dem Schreiben beigefügt waren ist die Sache noch eindeutiger, jedenfalls dann wenn die Gegenseite nicht den Zugang dieses Schreibens bestreitet.

In diesem Falle wären die Anwaltskosten grundsätzlich von der Gegenseite zu tragen, da diese Anlass zum Einschalten eines Rechtsanwaltes gegeben haben. Zwar müssten Sie im Falle einer Mandatierung zunächst in Vorleistung treten, wir würden diese Gebühren jedoch anschließend bei der Bahn für Sie einfordern.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie in dieser Sache weitere rechtliche Hilfe benötigen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt. Ich stehe Ihnen aber auch weiterhin gerne bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung. Meine Kanzlei ist auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

J. Geike
Rechtsanwalt

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