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Fachgerechte Renovierung


| 11.12.2017 18:50 |
Preis: 40,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Stadtverwaltung hat von mir eine unrenovierte Eigentumswohnung ca. 120 qm angemietet, mit der Maßgabe im Mietvertrag u.a. unter "Sonstiges", dass die Wohnung nach 4 Monaten vom Mieter fachgerecht renoviert werden sollte.
Der Mietvertrag wurde von der Stadtverwaltung selber erstellt, auch dieser Punkt wurde von der Stadtverwaltung ohne mein Zutun so niedergeschrieben.
Nach Beendigung der Mietzeit sollte die Wohnung dann im unrenovierten Zustand übergeben werden.
Der Mietvertrag mit der Stadtverwaltung hat eine Laufzeit von 2 Jahren und endet nun am 31.12.2017.

In der derzeit unbewohnten Wohnung fand am 01.12.2017 eine Begehung mit dem Mieter sowie einem Zeugen von meiner Seite statt. Wir waren also zu dritt.

Bei der Begehung wurde sowohl vom Mieter als von mir festgestellt, dass bis zu diesem Zeitpunkt gar keine Renovierung - weder fachgerecht noch durch Laien (also nicht-fachgerecht) - erfolgt ist.

Der Mieter hat mir nun schriftlich mitgeteilt, dass die Wände und Decken gestrichen werden und dieses würde dann der Darstellung im Mietvertrag "fachgerechte Renovierung" entsprechen.

Es liegen mir aus 2015 zwei schriftliche Angebote von Fachfirmen vor, bei denen der Vormieter sich Angebote über eine fachgerechte Renovierung erstellen ließ. Diese fachgerechte Renovierung beinhaltet das Streichen von Wände, Decken, Innentüre, Fenstern (innen), Balkon und Innenhof. Ebenfalls wurde auch der Teppichboden behandelt bzw. neu verlegt.
Die beiden Angebote beliefen sich auf Summen von 12,5 T€ bzw. 11,8 T€ für diese Arbeiten.
Diese Arbeiten wurden seiner Zeit nicht ausgeführt, daher auch die unrenovierte Vermietung der Wohnung an die Stadtverwaltung vor ca. 2 Jahren.

Meine Frage:
bedeutet die "fachgerechte Renovierung" im Mietvertrag nur das Streichen der Wände und Decken?
Des Weiteren werden die Arbeiten nicht mehr in der angemieteten Mietzeit also bis zum 31.12.2017 erledigt sein.

Einen Nachmieter habe ich für die Wohnung nicht, ggf. wird diese Eigentumswohnung veräußert.

Vielen Dank für eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

11.12.2017 | 19:21

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

eine fachgerechte Renovierung bedeutet nicht nur das Streichen Der Decken und Wände, sondern ebenfalls das Streichen der Innentüren, Fenstern (innen), Balkon und Innenhof, sofern der Innenhof mit zur alleinigen Mietsache gehört. Der Teppichboden gehört allerdings nicht dazu, nur wenn dieser über das übliche Maß der Nutzung hinaus beansprucht wurde.

Sie sollten die Stadt daher darauf aufmerksam machen, dass Sie die Renovierung bis zum 31.12.2017 erwarten. Andernfalls können Sie diese Arbeiten in Auftrag geben und der Stadt in Rechnung stellen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 11.12.2017 | 20:31

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

lese ich dieses richtig, wenn die Stadt die fachgerechte Renovierung nicht bis zum 31.12.2017 ausgeführt hat,
kann ich am 02.01.2018 einen entsprechenden Fachbetrieb beauftragen, der die Arbeiten ausführen soll,
die Rechnung der Fachfirma stelle ich dann der Stadt in Rechnung.

Es könnte ja zu dem Problem kommen, dass die Renovierung in den letzten Tagen im Dezember 2017
angefangen wurden, (wurde eine Leiter aufgestellt), Beendigung der Arbeiten dann im Januar 2018.

Es wird ja vermutlich so sein, dass die Fachfirma am 02.01.2018 nicht auf mich wartet meinen Auftrag auszuführen,
was ist, wenn die Arbeiten bis in den Februar 2018 dauern, natürlich bei Beauftragung am 02.01.2018.
Was ist mit den Mieten für Januar/Februar 2018.
Vielen Dank für eine Info.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.12.2017 | 09:16

Sehr geehrter Fragesteller,

sofern die Arbeiten bereits bis zum 31.12. begonnen haben sollten, müssten Sie auch die Fertigstellung zulassen.
Sie könnten dann allerdings pro Monat fiktive ortsübliche Miete verlangen, solange die Arbeiten über den 31.12 hinaus andauern, da die Stadt genug Zeit hatte, diese vorher fertig zu stellen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 14.12.2017 | 10:35


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