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FORMALS DEUTSCHER STATSBUERGER MOECHTE UNBEGENZTE AUFENDHALTS GENEMIGUNG

10.04.2016 19:17 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


ICH LEBTE ALS DEUTCHER STATSBUERGER BIS ZU MEINEM 38 LEBENSJAHR IN
DEUTSCHLAND DURCH DEN ERWERB DER US STATSBUERGERSCHAFT FERLOHR
ICH (UNWISSERDLICH) DIE DEUTSCHE.MEIN REISEPASS WURDE FOM DEUTSCHEN
CONSULAT EINGEZOGEN. ICH MOECHTE ZURUECK NACH DEUTSCHLAND ZIEHEN.
MEINE FRAU IST DEUTSCHE.WIR SIND SEID 25 JAREN VERHEIRATED.ICH BIN
RENTNER . MIT DEUTSCHER RENTE 500 EURO AMERICAN SOCIALSECURETY
2000 US DOLARS .WELCHEN WEG MUS ICH BESCHEITEN UM EINE UNBESCHREANTE AUFENDHALTSGENEMIGUNG ZU BEKOMMEN.

Sehr geehrte(r) Rechtssuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt summarisch beantworten möchte:
WELCHEN WEG MUS ICH BESCHEITEN UM EINE UNBESCHREANTE AUFENDHALTSGENEMIGUNG ZU BEKOMMEN?

Das Abstammungsprinzip orientiert sich an den Eltern. Wer als Kind deutscher Eltern geboren wird, erhält automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft. Daher haben Sie jederzeit das Recht, die deutsche Staatsbürgerschaft erneut zu erlangen. Wer die deutsche Staatsangehörigkeit verliert, wird rechtlich (wieder) zum Ausländer. Das gilt selbst dann, wenn er noch einen deutschen Pass besitzt. Wer die deutsche Staatsangehörigkeit verloren hat, muss dies der Passbehörde melden. Der Passbehörde muss auch gemeldet werden, wenn jemand eine ausländische Staatsangehörigkeit erworben hat. Die Passbehörde zieht den Pass ein, wenn sich herausstellt, dass die deutsche Staatsangehörigkeit verloren worden ist.

Wer die deutsche Staatsangehörigkeit verloren hat, braucht im Regelfall für den Aufenthalt in Deutschland (wieder) einen Aufenthaltstitel, der ggf. dazu berechtigt, einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können.

Ehemalige Deutsche haben einen Anspruch auf Erteilung einer Niederlassungserlaubnis, wenn sie beim Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit seit fünf Jahren als Deutscher ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hatten und der Antrag rechtzeitig gestellt wurde.

Wer sich vor dem Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit weniger als fünf, aber mindestens ein Jahr in Deutschland aufgehalten, hat einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis, wenn der Antrag rechtzeitig gestellt wurde.

Zusätzlich müssen die allgemeinen Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthaltstitels (insbesondere Sicherung des Lebensunterhaltes und keine Ausweisungsgründe) vorliegen. In besonderen Fällen kann die Ausländerbehörde von dem Vorliegen der allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen jedoch absehen.
Der Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels muss spätestens sechs Monate nach Kenntnis vom Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit gestellt werden.
Sonderregelungen gelten für Personen, die unter die Begünstigungen des Europarechts fallen (freizügigkeitsberechtigte Unionsbürger und türkische Staatsangehörige, die unter das Assoziationsrecht fallen).

Wer die deutsche Staatsangehörigkeit wiedererlangen möchte, kann von der Möglichkeit der Wiedereinbürgerung Gebrauch machen.

Ein Antrag auf Einbürgerung können AusländerInnen ab einem Alter von 16 Jahren stellen. In der Regel wird bei der Einbürgerung eine Gebühr von 255 Euro fällig. Für Kinder, die gemeinsam mit ihren Eltern eingebürgert werden, müssen 51 Euro gezahlt werden, werden sie alleine eingebürgert, entsteht ebenfalls eine Gebühr von 255 Euro. In Ausnahmen kann dieser Betrag reduziert oder sogar ganz aufgehoben werden, z.B. dann, wenn die Antragsteller nur über ein geringes Einkommen verfügen oder mehrere Kinder mit eingebürgert werden. Es gibt keine gesetzliche Vorschrift, wie der Antrag auf Einbürgerung aussehen muss.

Bei den zuständigen Einbürgerungsbehörden der Kreis- und Stadtverwaltungen liegen jedoch entsprechende Formulare bereit. Für Fragen, Hilfe und Beratung der Antragssteller stehen die Stellen ebenfalls zur Verfügung. Ich empfehle Ihnen, sich an die Einbürgerungsbehörde Ihrer ehemaligen Heimatstadt/Gemeinde zu wenden, in der Sie vor Ihrer Auswanderung gelebt haben.

Ich möchte abschießend darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich die Funktion hat, einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben. Eine vollständige und persönliche Rechtsberatung kann hierdurch nicht ersetzen werden. Auch führt das Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen unter Umständen zu einer völlig anderen rechtliche Beurteilung.

Mit freundlichen Grüßen
N. Schulze

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