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FALSCHBERATUNG MLP - priv. BUZ auf RÜRUP umgestellt - Schaden 60.000 Euro

16.12.2015 14:23 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Ich wurde falsch beraten meine PRIVATE LV mit BUZ auf RÜRUP mit BUZ umzustellen.
Nun im Erlebensfall der BU werde ich nicht mit 18% für Priv.BUZ-Renten, sondern mit dem Ertragswert v.60% versteuert.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein MLP-Berater hat mich 2005 überredet meine Priv. BUZ-Rente auf eine Rürup-Rente mit BUZ zu wandeln.
2013 wurde ich BU und erleide bis zu meinem 60. Lj. einen Schaden von 60.000 Euro weil die BU-Rente nun nicht mit 18%, sondern dem Ertragswert von 60% versteuert.

Leider konnte mir noch niemand eine andere Lösung aufzeigen als MLP auf Schadensersatz wegen Falschberatung zu verklagen.
Leider habe ich 2012 meine Rechtsschutzversicherung gewechselt und hatte 11 Monate Pause. Nun verweigern beide Versicherer eine Kostenübernahme und ich muss das Anwaltsrisiko selbst tragen.

+ Wie sehen Sie meine Erfolgsaussichten einer Klage ?
+ Soll ich das Risiko eingehen, weitere 10.000 Euro Anwalts- und Gerichtskosten zu verlieren
+ Wie hoch schätzen Sie mein monetäres Anwalts- und Gerichtskostenrisiko ?

Ich versuche mein "spezielles Problem" noch einmal kurz zu vertiefen:

2000 habe ich auf anraten eines MLP-Beraters mit der MLP-Lebensversicherung eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen.
Auf anraten desselben MLP-Beraters und im guten Glauben habe ich 2005 die o.g. private LV mit BU-Schutz in eine Basisrente (Rürup) mit BU-Schutz geändert.
2013 wurde mir wegen chronischer Krankheit die Berufsunfähigkeit anerkannt.
Mit dem Steuerbescheid für 2013 wurde mir vom Finanzamt mitgeteilt, das eine Basisrente (Rürup) mit BU-Schutz mit einem Ertragswert von 60% versteuert wird, entgegen einer privaten LV mit BU-Schutz die nur mit 18% versteuert wird. Alleine hieraus entsteht mir bis zu meinem 60 Lj. ein monetärer Schaden von bis zu 60.000 Euro.

Ich hoffe auf Ihre Aussagekräftige Antwort.

Viele Grüße

16.12.2015 | 16:31

Antwort

von


(1163)
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Wie sehen Sie meine Erfolgsaussichten einer Klage ?

Diese Frage lässt sich mit den von Ihnen genannten Umständen leider nicht beantworten.
Die Sach- und Rechtslage kann nur dann - im wohlverstandenen Interesse des Mandanten - geprüft werden, wenn man positive Kenntnis von den gesamten Umständen des Falles hat. Hierzu zählen vor allen Dingen sämtliche Korrespondenz sowie die Vertragsunterlagen.

Die Beweislast für die den Ersatzspruch begründenden Umstände einschließlich des Schadens liegt bei Ihnen als Geschädigten.
Für das Vorliegen der Behauptungen, aus denen Sie einen Schadensersatzanspruch herleiten, wären Sie damit darlegungs- und beweispflichtig.

Insoweit stehen und fallen Ihre Aussichten mit der Beweisbarkeit der Umstände der Beratung durch den MLP-Berater.

Wie hoch schätzen Sie mein monetäres Anwalts- und Gerichtskostenrisiko ?

Bei einem Streitwert von EUR 60.000,00, hätten Sie nachfolgendes Prozesskostenrisiko im Falle des Unterliegens zu 100 % in der 1. Instanz:

1. RA-Kosten EUR 3.736,60 (brutto)
2. RA-Kosten Gegenseite EUR 3.736,60 (brutto)
3. Gerichtskosten (drei Gebühren) EUR 1.998,00
Gesamt EUR 9.471,20


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -


Rechtsanwalt Karlheinz Roth

ANTWORT VON

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