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FAHRZEUGKAUF ohne FAHRZEUGBRIEF


27.04.2007 13:51 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter



hallo..
sehr geehrte damen und herren, hier unser problem:
wir kauften über internetinserat von einem autohaus einen gebrauchten wagen. händlergeschäft ohne jegliche gewährleistung und garantie. im kaufvertrag wurde uns reingeschrieben, dass das auto noch über den vorbesitzer bei einer bank finanziert ist und dass das autohaus nach dem ablösen des darlehens, uns den fahrzeugbrief dann innerhalb einer woche per einschreiben zukommen lassen wird. bis dahin, alles okay und für uns reine routine!
wiel wir bestimmt im jahr 10 mal so ähnlich fahrzeuge kaufen und auch selber verkaufen. wir haben dann das auto bei dem autohaus in bar bezahlt und auch eine rechnung und quittung erhalten und sind damit nach hause gefahren.
wir haben dann das auto weiter verkauft nach russland an unserem aufkäufer und auch zugesichert, dass wir ihm den fahrzeugbrief nachschicken werden.
nah paarmaligen telefonieren mit dem autohaus, hatten wir dann zuletzt den insolvenzverwalter am höhrer, der uns gesagt hat, dass die firma jetzt konkurs angemeldet hat.
also das fahrzeug ist zur zeit noch über die bank über den vorbesitzer finanziert (sie zahlt auch seit januar nicht mehr).
jetzt meine frage :
haben wir uns irgendwie gesetztlich falsch benommen???
wir haben es offiziell gekauft!!! und auch offiziell verkauft!!
wir haben es verbucht und steuern an den staat bezahlt.
was müssen wir tun????
wäre für eine HILFREICHE und direkte antwort dankbar!
mfg

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Sehr geehrter Fragender,

das ist ein wirklich unglücklicher Fall!

Ursprünglich war der Vorbesitzer Eigentümer. Das Auto ist an die Bank sicherungsübereignet worden und diese ist nunmehr Eigentümer geworden. Da das Autohaus quasi im abgekürzten Zahlungwege noch nicht das Darlehen abgelöst hat, hat es kein Eigentum erlangt, Eigentümer bleibt die Bank.

Sie können nunmehr Eigentümer werden, indem Sie die letzte Rate an die Bank zahlen und erhalten somit den Brief. Das bedeutet jedoch, dass Sie doppelt zahlen würden.

Prinzipiell haben sie gegen das Autohaus noch einen schuldrechtlichen Anspruch auf Schadensersatz bzw. Rückzahlung des Kaufpreises in der Höhe des Darlehens, jedoch ist dieses in Insolvenz, sodass Ihre Forderung lediglich zur Insolvenztabelle angemeldet werden kann.

Der russische Händler hat ebenfalls kein Eigentum erlangt und hat seinerseits gegen Sie einen Rückzahlungsanspruch.

Auch scheidet ein gutgläubiger Erwerb an dem PKW aus, solange im Rahmen des Kaufes nicht der Brief vorgelegt worden ist.

Im Prinzip müssten Sie versuchen, sich mit der Bank zu einigen, um an den Brief heranzukommen und somit das Eigentum an dem Auto zu erlangen.
Der Brief ist für die Bank inzwischen eh wertlos geworden, da sich der Wagen inzwischen in Russland befindet.

Gerne bin ich Ihnen bei der Verhandlung mit der Bank behilflich (bitte per Email).

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter




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