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Exmatrikulation wegen angeblichen Täschungsversuches


28.03.2006 21:14 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Meine Frage lautet wie folgt:
Ich studiere und habe eine Klausur im Fach Recht geschrieben, im Unterricht wurde uns ein Skript ausgeteielt um die Thematik zu lernen.Da mir dieses Fach sehr schwer fällt habe ich das Skript auswendig lernen müssen. Die Klausur habe ich geschrieben und Teile des Skripts die ich auswendig gelernt habe, sind nun wortwörtlich in meiner Klausur vorgekommen, es wird jetzt behauptet ich hätte während der Klausur das Skript benutzt, was völlig ausgeschlossen ist, denn wie gesagt, habe ich es auswendig gelernt.Da es mein letzter Versuch war die Klausur zu schreiben ist es doppelt so schwer für mich, denn mir will das keiner glauben. Was kann ich jetzt tun, dass meine Klausur bewertet wird und ich nicht exmatrikuliert werde, wegen eines angeblichen Täuschungsversuches.
Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst empfehle ich Ihnen aufgrund der Wichtigkeit der Entscheidung einen Kollegen vor Ort aufzusuchen.

Grundsätzlich entscheidet über einen Täuschungsversuche eine Kommission, die in der Regel den Betroffenen vorher anzuhören hat. Dies ergibt sich aus den jeweiligen Prüfungsverordnungen der Universität.

Soweit Ihnen das Ergebnis der Klausur "mit nicht Bestanden" bereits vorliegt, bzw. Ihnen die Exmatrikulation mitgeteilt wird, sollten Sie hiergegen unbedingt Widerspruch einlegen.

Im Hinblick auf den Täuschungsversuch muß Ihnen dieser nachgewiesen werden. Insoweit sollten Sie mit einem Kollegen das weitere Vorgehen besprechen und zur Vorbereitung die entsprechende Verordnung der Universität bereit halten.

Soweit Sie die betreffende Passage im Skript auswendig können, ließe sich dies leicht nachprüfen, was den unterstellten Täuschungsversuch wiederlegen würde.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen entsprechenden Überblick gegen.

Im Rahmen der Nachfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Mit besten Grüßen

RA Schröter
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