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Exmatrikulation Ausbildung nach sieben Jahren

24. Oktober 2022 09:38 |
Preis: 35,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


15:28

Ich werde bald exmatrikuliert,
Es fehlt nur die Bestätigung seitens der Universität.
Nach 7 Jahren Studium und drei Studiengänge konnte ich das Bachelor nicht abschließen.
Auf meinem Aufenthaltstitel steht, dass so ein Fall der Behörde mitgeteilt werden muss. Ich bin nicht aus Europa und hatte mein Abgang nicht so geplant sodass ich gerade nicht bereit bin zurückzukehren. Ich würde mich stattdessen für eine Ausbildung bewerben aber lässt mich das Ausländer Behörde Zeit dafür? Aus meiner studentischen Tätigkeit wurde mir ein fester Arbeitsvertrag angeboten (2800€ Brutto im Monat mit der Begründung sie wollen mich trotz Abbruch des Studiums da ich ein guter Mitarbeiter sei...) Hat diesen Vertrag irgendeine Bedeutung? Könnte es eine gute Grundlage sein für ein Zweckwechseln bei der Behörde im Hessen? Bieten für meine Situation andere Alternativen?

Vielen Dank für Ihre Hilfe

24. Oktober 2022 | 10:13

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Für ein Hochschulstudium kann man sich durchaus bis zu zehn Jahre Zeit lassen, aber wenn jetzt noch eine Ausbildung angefangen wird, die in der Regel drei Jahre dauert, kann es da von der Frist etwas knapp werden, wobei aber dieses nur die Regel darstellen, ausnahmsweise also auch von den zehn Jahren abgewichen werden kann.
Das müssten Sie also in der Tat der Behörde melden und mit ihr besprechen.

Alternativ wäre der von Ihnen angesprochene feste Arbeitsvertrag durchaus möglich, was als Aufenthaltszweckwechsel ebenfalls mit der Ausländerbehörde zu bereden wäre.

Andere Gründe wären solche, die familiär sind, wie insbesondere eine Heirat.

Letztlich muss jedenfalls Ihr Lebensunterhalt gesichert sein.

Man müsste gesondert im Einzelfall prüfen, ob eine Ausreise und Wiedereinreise Ihnen zuzumuten ist, weil es um einen Zweckwechsel hinsichtlich des Aufenthalts geht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 24. Oktober 2022 | 11:45

Vielen Dank für Ihre Antwort,

also wenn ich Sie richtig verstanden habe klingt ein zeweckweseln in vergleich zu den anderen Alternativen nicht viel Erfolgsversprechend ?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24. Oktober 2022 | 15:28

Sehr geehrter Fragesteller,

ich antworte Ihnen gerne wie folgt:

Ja, man müsste jedenfalls aller Einzelfallumstände genau prüfen, was den Aufenthaltszweckwechsel anbelangt - ich sehe da durchaus Chancen, aber zum Beispiel die Heirat mit einem deutschen Staatsbürger oder einem langjährig in Deutschland lebenden Ausländer wäre da durchaus einfacher, das stimmt.

Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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