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Exfreundin will Zahlungen aus Einkommensteuer von mir zurück

31.08.2011 17:51 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Exfreundin hatte ein klein Gewerbe, sie konnte also Rechnungen schreiben. War auch in Ihrer Arbeitslosigkeit viel unterwegs. Als Sie dann Arbeit fand, konnte Sie nicht mehr tätigwerden für dieses Unternehmen, in meiner Tätigkeit konnte ich allerdings immer mal mitfahren und dies habe ich auch gemacht, über Ihre Rechnung.

Nun sagt Sie, sie müsse 2600€ nachzahlen und möchte diese Summe von mir Fordern, wenn nötig mit Anwalt. Sie sagt auch es ist nachweislich das Sie nicht gefahren ist, das Sie ja zu der Zeit arbeiten war.

Wie soll ich mich Verhalten, dazu ist noch zusaegn das ich kurz vor dem Insolvenzverfahren stehe.

Viele Grüße

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Die Forderung Ihrer Exfreundin in Höhe von EUR 2.600,- erscheint mir zu pauschal. Es besteht keine Grundlage, dass Sie eine Steuerforderung für einen Dritten ausgleichen müssen, soweit hierüber keine vertragliche Vereinbarung besteht oder getroffen wurde. Die Rechnungen hat Ihre Exfreundin erstellt und damit auch steuerlich die Einnahmen hieraus erzielt.

Soweit Ihre Exfreundin Auszahlungen an Sie vorgenommen hat oder Sie Rechnungsbeträge vereinnahmt haben, wären diese als Betriebsausgaben absetztbar und verringerten die Steuerlast. Hat Ihre Exfreundin entsprechebde Ausgaben an Sie nicht deklariert, führt dies nicht dazu, dass eine Steuerforderung auf Sie abgewälzt werden kann. Wäre dies der Fall würde das Finanzamt Sie direkt in Anspruch nehmen.

Im Ergebnis besteht nach den mir vorliegenden Angaben kein Anspruch auf Ausgleich der Steuerforderung.

Unabhängig von der geltend gemachten Forderung sind Zahlungen, die Sie von Ihrer Exfreundin erhalten als Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit zu deklarieren. Soweit Sie diese Einnahmen noch nicht versteuert haben, sollten Sie dies umgehend vornehmen. Wurde die betreffende Steuererklärung für den maßgeblichen Veranlagungszeitraum bereits beschieden, sollten Sie über einer Selbstanzeige bei dem zuständigen Finanzamt nachdenken.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Mit besten Grüßen

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