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Exfreundin mit Kind soll Wohnung verlassen

| 08.05.2015 09:41 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


11:04

Zusammenfassung: Auflösung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft

Guten Tag,

ich werde mich aus diversen Gründen von meiner Freundin trennen müssen. Sie hat einen Sohn und wohnt mit diesem zusammen mit in meiner Wohnung. Ich bin alleiniger Mieter dieser Wohnung und sie hat auch, wie ursprünglich vereinbart nie etwas zur Miete dazu getan.

Jetzt frage ich mich, was eine angemessene Frist ist, sie aus der Wohnung zu setzen. Klar tut es mir für den Kleinen leid, aber das kann man ja leider nicht ändern. Auf Grund ihres Sohnes würde ich 1-2 Monate ansetzen wollen. Wohnungen gibt es ein paar in dem Ort, für manche ist sie sich nur "zu fein", wobei die Wohnungen günstig und in Ordnung sind - und alles kann sie sich auch nicht leisten. In den Nachbarorten gibt es auch sehr viele Wohnungen, aber sie möchte im aktuellen Ort wegen des Kindergartenplatzes bleiben.

Was für Möglichkeiten habe ich? Sind 1-2 Monate ausreichend, oder müsste ich ihr mehr gewähren? Zu sagen ist, falls das überhaupt in irgend einer Art und Weise eine Rolle spielt, dass sie mich betrügt, es also von ihr selbst verschuldet ist.
08.05.2015 | 10:37

Antwort

von


(250)
Hopfengartenweg 6
90451 Nürnberg
Tel: 091138433062
Web: http://www.frischhut-recht.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gilt, das wenn, wie in Ihrem Fall, nur einer der beiden Mieter der Wohnung ist, der Andere im Falle der Trennung kein eigenständiges Besitzrecht mehr über die Wohnung hat. Da auch keine Mietzahlungen geileistet wurden, dürfte auch kein eigenständiges Untermietverhältnis begründet worden sein.

Folglich muss Ihre Ex-Freundin ausziehen, wenn dies Ihrem Willen entspricht. Einer Kündigung bedarf es in Ihrem Fall nicht. Ihr Verlangen die Ex-Freundin möge ausziehen, reicht aus.

Ihre Ex-Freundin dürfte streng genommen auch keinen Anspruch auf Gewährung einer Schonfrist haben. Die von Ihnen eingeräumte Frist von 1-2 Monaten ist daher eine freiwillige Leistung, die rechtlich nicht zwingend erforderlich ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Mikio Frischhut

Nachfrage vom Fragesteller 08.05.2015 | 10:59

Vielen Dank!

Und da spielt es auch grundsätzlich keine Rolle das Sie ein Kind hat? Also könnte ich problemlos einen Monat als Frist setzen?

Über über einen Detailtermin, sobald sie eine Wohnung hat, kann ich dann ja mir ihr sprechen, sie soll aber eben aktiv suchen und nicht zur "Mietnomadin" in meiner Wohnung werden. Also notgedrungen würde ich dann rechtliche Schritte einleiten wollen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.05.2015 | 11:04

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Auch die Tatsache, dass Ihre Ex-Freundin ein Kind hat, ändert an der grundsätzlichen Rechtslage nichts. Sie können daher auch problemlos eine Frist von einem Monat setzen, soweit kein Untermietverhältnis begründet wurde.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe benötigen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit gern zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Mikio A. Frischhut
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 08.05.2015 | 11:18

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ANTWORT VON

(250)

Hopfengartenweg 6
90451 Nürnberg
Tel: 091138433062
Web: http://www.frischhut-recht.de
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