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Exfrau zieht immer wieder ein und aus

30.11.2019 14:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Guten Tag, ich habe seit 3 Monaten einen neuen Lebensgefährten der noch verheiratet ist. Seine Frau ist seit dem 15.06. aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen zu ihrem neuen Freund. Das Haus haben die beiden sich letztes Jahr auf Finanzierung gekauft, wobei er allein die Kosten und Gebühren für das Haus trägt. Er lebt dort jetzt allein mit seiner Tochter. Seit dem ich jedoch mit ihm zusammen bin und damit natürlich auch bei ihm Zuhause, lässt die Frau keine Gelegenheit aus immer wieder "einziehen" zu wollen. Letztendlich ist das Prozedere so, dass sie Freitags kommt mit ihren Koffern, sich nicht am Familienleben beteiligt und dann immer einen Grund für einen Streit mit ihm sucht und dann wieder sauer auszieht. Sie hat keine Absicht wieder mit ihm zusammen zu kommen, das ist lediglich die Bosheit, weil sie ihm verbietet, dass ich in das Haus kommen darf wenn sie da ist. Geht so ohne weiteres? Ich weiß zwar, dass sie ein halbes Jahr praktisch die Möglichkeit hat einzuziehen wie sie möchte und erst nach einem halben Jahr wenn sie keine ernsthaften Rückkehrabsichten bewiesen hat, nicht mehr rein gelassen werden muss. Ich würde ihre, ich nenne es mal Mobbinaktionen, nicht als ernsthafte Absichten ansehen, da sie kein Zusammenleben bzw. Familienleben anstrebt. Meinen Frage wäre daher, kann man dagegen nicht etwas tun oder müssen wir das jetzt so hinnehmen, dass ich ihn nicht besuchen darf bzw. sie wie sie lustig ist immer wieder einzieht. Die Situation belastet unsere Beziehung natürlich sehr, da er zu mir nicht kommen kann, weil ich zu wenig Platz in meiner Wohnung habe.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.
30.11.2019 | 15:04

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Grundsätzlich, da haben Sie leider Recht, gilt, dass die Ehewohnung erst ein halbes Jahr nach Auszug als aufgegeben gilt.

Ihr Partner hat deshalb nur die Möglichkeit, sich die Immobilie vom Familiengericht zur alleinigen Nutzung zuweisen zu lassen. Dafür sind allerdings gute Gründe erforderlich, da grundsätzlich beide Ehepartner das Recht zur Nutzung - auch in der Trennungszeit - haben. Hier könnte möglicherweise mit dem Wohl der gemeinsamen Tochter argumentiert werden, wenn diese unter dem ständigen Ein- und Auszug der Mutter und den Streitereien leidet.#

Andernfalls hat er natürlich die Möglichkeit auszuziehen und eine eigene Wohnung anzumieten, in der sie ihn dann jederzeit besuchen können. Es könnte helfen, der Ehefrau die Alternativen aufzuzeigen: Entweder ihr Auszug ist nunmehr endgültig und das Haus steht ihm allein zur Verfügung oder er zieht aus. In diesem Fall wären, da jeder eine andere Wohnung zu finanzieren hat, die Belastung für Zins und Tilgung sowie die Nebenkosten hälftig von beiden zu tragen.

Die Option, hier nicht unerhebliche Kosten mittragen zu müssen, könnte ein Umdenken bei der Partnerin zur Folge haben.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


ANTWORT VON

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