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Exfrau will geld für´s Wochenende und Ferien..

03.03.2014 09:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Kann ein Umgangsberechtigter zum Umgang verpflichtet werden und hat er bei Nichtdurchführung des Umgangs eine Verpflichtung zur "Ausgleichszahlung" an den betreuenden Elternteil, weil das Kind nun bei diesem Kosten verursacht?

Sehr geehrte damen und Herren,

ich habe ein grundlegendes Problem - nun ja eigentlich sind es mehrere "Baustellen".
Ich war 8 Jahre mit meiner Exfrau verheiratet und bin geschieden.
Wir haben gemeinsames Sorgerecht und 14 tägiges Besuchsrecht.
Natürlich zahle ich unterhalt in höhe von 120%.
Unser Kind ist mittlerweile 14 jahre und in eine pupertären Phase, was auch bedeutet es möchte zu zeit nicht so gern zu mir kommen - das es lieber zu hause bleibt und Zeit mit Freunden verbringt.
Dies tut mir zwar weh, aber nun ja möchte ja auch kein Zwang ausüben.
Auch die Mutter sagt - wenn es nicht will muß es nicht zu mir.
Soweit - so gut .
Nun ist es so das ihre Mutter für die Wochenenden von mir Geld haben will, wei das Kind ja bei ihr ißt..
Mit den Ferien ist es genau so ..- hierzu 2 Fargen: 1 - Bin ich verpflichtet das kind die hälfte der Ferien zu mir zu nehmen - auch gegen seinen Willen ?
2. Wenn es nicht bei mir ist in den Ferien - kann die Mutter dafür ein Entgelt verlangen ..

Noch ein Thema - Schulgeld. Die Mutter verlangt das ich die Hälfte des schulgeldes entrichte.- kann sie das verlangen ..?
Da ich immer versucht habe Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen - hatte ich bisher eigentlich immer gezahlt.
Nun ist es aber so - das sie immer gieriger wird und mir immer wieder droht andere Maßnahmen gegen mich einzuleiten.
Zur finanziellen Situaition noch ..
Ich bekomme ca. 2000€ monatlich netto, mir bleiben nach Unterhalt und Miete noch knapp 500€ zum Leben. Sie hingegen hat mit Unterhalt und kindergeld ca. 2500€ Netto und zahlt für das Haus das sie behielt nur 630€/mon.

Nun meine Fragen - kann sie das was sie von mir fordert berechtigt verlangen .- oder muß ich da nichts zahlen ..?

Für eine schnelle Antwort ihrerseits bin ich sehr dankbar ..
Leider bin ich finanziell nicht in der Lage große Beträge auszugeben - hoffe aber dennoch auf Hilfe aus ihrem Haus.

Mit freundlichen Grüßen - ein Vater der ausgenommen wird ..:-(
03.03.2014 | 09:44

Antwort

von


(404)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Frage 1:Bin ich verpflichtet das Kind die Hälfte der Ferien zu mir zu nehmen - auch gegen seinen Willen ?
Zunächst einmal berechtigt Sie eine Umgangsvereinbarung, das Kind entsprechend der Vereinbarung zu sich zu nehmen. Grundsätzlich können Sie auf Durchführung der Vereinbarung bestehen. Grundsätzlich kann auch die Kindesmutter auf Durchführung der Vereinbarung bestehen, Sie also aus der Vereinbarung verpflichten.
Hier verhält es sich allerdings so, dass das Kind pubertiert und lieber Zeit mit den Freunden verbringen will. Sie teilen selbst mit, dass Sie keinen Zwang ausüben möchten, das Kind also nicht verpflichten wollen.
Besteht die Kindesmutter allerdings auf Durchführung der Umgangskontakte, so sind Sie zunächst an die Umgangsvereinbarung gebunden.
Aufgrund des Kindesalters empfehle ich jedoch, das Gespräch mit Mutter und Kind zu suchen und hier eine einvernehmliche Lösung, ohne jeweiligen Zwang, anzustreben.

Frage 2:Wenn es nicht bei mir ist in den Ferien - kann die Mutter dafür ein Entgelt verlangen?
Die Kindesmutter kann grundsätzlich kein Entgelt von Ihnen verlangen, wenn das Kind in den Ferien nicht bei Ihnen ist. Sie zahlen bereits Kindesunterhalt, welcher insbesondere die anteilige Miete und Lebenshaltungskosten des Kindes abdecken soll.


Frage 3: Die Mutter verlangt das ich die Hälfte des Schulgeldes entrichte- kann sie das verlangen?
Was das Schulgeld angeht, so verhält es sich so, dass z.B. das für eine Privatschule aufzubringende Schulgeld in der Regel einen Unterhaltsmehrbedarf begründet.
Dieser ist jedoch nicht einfach hälftig zu teilen, sondern wird anteilig von beiden Elternteilen im Verhältnis ihres Verdienstes zueinander zu zahlen sein.
Die Höhe der zu zahlenden Anteile bestimmt sich nach dem jeweiligen unterhaltsrechtlich relevanten Einkommen unter Vorab - Abzug des angemessenen Selbstbehaltes.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

ANTWORT VON

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