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Exfrau fordert Zahlung 5 Jahre nach Scheidung wegen zahlungen an die Tante.


06.01.2018 17:08 |
Preis: 48,00 € |

Kredite


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg



Hallo,
ich habe folgendes Problem. Meine Exfrau (die Ehe wurde 9.2012 geschieden) fordert per SMS von mir die Zahlung von ca. 2000 €. Diese Forderung bezieht sich auf von ihr geleisteten Zahlungen an ihre Tante von 5.2010 bis 11.2012 für eine Leihgabe. Ich soll ihr nun die Hälfte der monatlich zurückgezahlen 220,00 € zahlen. Ich habe keine schriftliche Forderung oder ähnliches von ihr. Ich bin mir nicht ganz sicher ob, und wenn ja, welche Verjährungsfristen hier gelten. Sie droht jetzt damit, dass Geld gerichtlich einzuklagen. Hätte sie mit solch einer Klage chancen auf Erfolg?
Eine Antwort mit entsprechenden Gesetzestexten und Paragraphen zum Nachschlagen wäre für mich sehr von Vorteil.
Danke im Vorraus.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich sehe hier durchaus mehrere Einwendungsmöglichkeiten:

Zum einem trägt Ihre Exfrau die Darlegungs- und Beweislast für eine derartige Forderung, was sehr schwer werden würde, wenn es darüber keine schriftliche Vereinbarung gibt beziehungsweise keine Zeugen bereitstehen, die zuverlässig darüber aussagen können und natürlich auch bei Zeugen berücksichtigt werden muss, in welchem Lager sie stehen.

Zum anderen verjähren normale Zahlungsforderungen innerhalb von drei Jahren nach Fälligkeit und Kenntnis, § 195 BGB. Andere Ansprüche nach § 197 BGB kommen hier nicht in Betracht.

Sie sollten also schriftlich sicherheitshalber die Einrede der Verjährung erheben.

Etwas anderes könnte dann gelten, wenn es eine Scheidungsfolgenvereinbarung und/oder einen Ehevertrag gibt. Falls so etwas vorliegen sollte, erbitte ich Ihre Information diesbezüglich, auch wenn im Rahmen des Scheidungsverfahren und bei dem Scheidungsurteil etc. etwas hinsichtlich gegenseitiger Ansprüche aus der vergangenen Ehe geregelt wurde.

Ansonsten würde ich mir da also nicht große Sorgen machen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 06.01.2018 | 18:16

Es gibt keinen Ehevertrag, und die Ehe wurde ganz normal geschieden. Es gab nur einen Ausgleich bei der Rentenversicherung. Sonst nichts.
Sollte ich die Einrede der Verjährung von einem Anwalt machen lassen, oder kann ich das selbt machen?
Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.01.2018 | 19:21

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Alles klar, dann ist das soweit in Ordnung. Sie können die Einrede der Verjährung selbst schriftlich erheben. Sollte sich Ihre Exfrau einen Anwalt nehmen, sollten Sie aus Gründen der Waffengleichheit ebenfalls selbiges tun und dann kann alle weiteren Schritte der Anwalt tätigen. Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

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