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Ex-Frau instrumentalisiert Kinder, verbreitet Lügen und beeinträchtigt Kinder

18.08.2020 21:24 |
Preis: 50,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine Ex-Frau und ich haben vier gemeinsame Kinder (gemeinsames Sorgerecht) und leben seit 2 1/2 Jahren getrennt, die Scheidung folgte etwa vor 1 Jahr. Schon kurz vor der Trennung versuchte sie mich zu diskreditieren, indem sie unwahre (und folglich auch nicht beweisbare) Behauptungen über mich verbreitet. Hierzu zählt beispielsweise, dass ich unsere vier gemeinsamen Kinder (die alle auf eigenen Wunsch hin bei mir wohnen) schlage und ihnen nichts zu essen geben würde. Die Behauptungen wurden bereits vom Jugendamt überprüft, allerdings konnte natürlich nichts festgestellt werden. Die Kindsmutter hört mit diesen Behauptungen allerdings nicht auf und verbreitete jüngst die gleichen unwahren Behauptungen gegenüber dem Kindergarten. Dieser wiederum hat aufgrund des besseren Verhältnisses zu ihr diese Aussagen direkt an das Jugendamt weitergetragen, weshalb die Vorwürfe der Kindsmutter erneut behandelt werden müssen. Die Kinder können allesamt bestätigen, dass die Behauptungen nicht den Tatsachen entsprechen.

Meine Fragen lauten:

1) Welche rechtlichen Mittel stehen mir zur Verfügung, um die Kindsmutter von derlei unwahren und rufschädigenden Aussagen abzuhalten?

2) Der Kindergarten tritt hier direkt den Weg an das Jugendamt an anstatt mit mir über die Vorkomnisse zu reden. Auch hat der Kindergarten meinen Sohn (5) ohne Rücksprache mit mir über die Vorkomnisse interviewt, wollte mir allerdings auch auf direkte Nachfrage hin nicht mitteilen, was sie ihn eigentlich gefragt haben oder was er geantwortet hat. Hat der Kindergarten das Recht dies zu tun und mit die Informationen vorzuenthalten, die ihnen mein Sohn gegeben hat?

18.08.2020 | 22:03

Antwort

von


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53125 Bonn
Tel: 0228 629 46 462
Tel: 0179 4822457
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Sehr geehrter Fragensteller,

1) Zum einen kann man mit einer Strafantragsfrist von 3 Monate Anzeige wegen Verleumdung erstatten. Zum anderen kann man auch Unterlassung nach § 1004 BGB analog verbunden mit einer strafbewährten Unterlassungserklärung sowie ein moderates Schmerzensgeld verlangen.

2) Der Kindergarten kann an sich bei dem Verdacht einer Straftat usw. auch erst ohne Ihr Vorbefragung mit dem Kind reden, muss aber Ihnen nach §§ 242 , 241 Abs. 2 BGB im Nachhinein umfassend Auskunft über den Inhalt des Gespräches erteilen. Dies wäre auch rechtlich erzwingbar.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Saeger


ANTWORT VON

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