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Evergreen - Pflichtteil Erbschaft

| 12.01.2014 13:56 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Oma und Opa machen ein Berliner Testament. Sie setzen sich gegenseitig ein. Oma und Opa sind gemeinschaftlich 50% an Ihren jetzigen Vermögen beteiligt. Danach sollen die Enkelkinder alles erben. OK.

Opa und Oma haben drei Kinder (A,B,C) und vier Enkelkinder.

Zwei direkte Kinder (A+B) sind verstorben. Ein verstorbenes Kind (A)hatte keine Nachkommen. Ein verstorbenes Kind (B) zwei (Enkel) Kinder. Das lebende Kind (C) hat zwei (Enkel) Kinder.

Zwei Kinder (A,C) haben eine Voraberbschaft von Opa (Besitz Opa 100 %) erhalten. Das Kind (B) aus den gemeinschaftlichen Vermögen aus O+O.

Der Pflichtteil ist nicht entscheidend in welcher Höhe? Mir reichen Prozentangaben oder ein Schema zur Berechnung. Oder wie Sie es zu Darstellung erforderlich halten.

Ich habe vier Fragen:

Welche Pflichtteilansprüche hat das lebende Kind (C)?

Wenn Oma verstirbt?
Wenn Opa verstirbt?
Wenn Oma zuerst verstirbt und dann Opa?
Wenn Opa verstirbt und dann Oma?

Zusatzangaben oder Erläuterungen erwünscht, aber nicht für diese erste Einschätzung erforderlich..
12.01.2014 | 15:14

Antwort

von


(1059)
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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

Die Großeltern haben sich gegenseitig zu Alleinerben eingesetzt und für den Fall des Versterbens des länger Lebenden die Enkel eingesetzt (vgl. § 2269 Abs. 1 BGB ).

Druch Aueslegung des Testaments ist zu ermitteln, was wirklich gewollt ist. Ich gehe davon aus, dass der Überlebende Vollerbe sein soll (es nur noch eine Vermögensmasse, das Vermögen der Großeltern als Einheit gelten soll) und die Enkel Schlusserben sein sollen.

1.
Frage 1. und 2.

Wenn ein Großelternteil stirbt, ist das Kind C enterbt. Ihm steht daher der Pflichtteil zu (§ 2302 Abs. 1 S. 1 BGB ). Dieser beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils (§ 2303 Abs. 1 S. 2 BGB ).

Der gesetzliche Erbteil des C betrüge - Zugewinngemeinschaft der Großeltern unterstellt - 1/4 neben den Kindern des B mit je 1/8 und dem überlebenden Großelternteil mit 1/2.

Der Pflichtteilsanspruch des C nach Versterben des ersten Großelternteils beträgt damit 1/8 des Vermögens des Verstorbenen.

2.
Frage 3. und 4.

Verstirbt nun der zweite Großelternteil ist C wieder enterbt.
Sein gesetzlicher Erbteil betrüge 1/2 neben den Kindern des B.
Damit beträgt der Pflichtteil nach Versterben des längerlebenden Großeltenteil 1/4 des Vermögens des Überlebenden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Überblick über die Rechtslage geben.

Bei Nachfragen machen Sie bitte von der kostenlosen nachfragefunktion Gebrauch.

Für ein Schema schicken Sie mir bitte eine E-Mail, an die ich dieses schicken kann.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 15.01.2014 | 10:43

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"Bei komplexen Sachverhalten sehr verständliche Antwort. Gibt ergänzende Erläuterungen. Nur zu empfehlen."
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 15.01.2014
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