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Esta Antrag oder Visum für USA Reise

17.09.2018 23:51 |
Preis: 35,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


09:07
Hallo,

ich habe eine Frage:

Ich möchte zu Weihnachten jemanden in den USA besuchen, jedoch weiss ich nicht ob ich bei der Frage:

""Have you ever been arrested or convicted for a crime that resulted in serious damage to property, or serious harm to another person or government authority?"

leider mit Ja beantworten muss aufgrund meiner folgenden Verurteilung, was einen Esta Antrag für die USA dann natürlich ausschliesst und ich für ein B1 Besuchervisum in Berlin vorsprechen müsste.

Meine Verurteilung ist wie folgt:
100 Tagessätze a 20 Euro Geldstrafe wegen:
zweifacher unerlaubter Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke (die Tat geschah um 2008/09 rum, nicht mehr ganz sicher, da Anklageschrift verlegt, aber schon sehr lange her)
Diese Veruteilung basiert auf die §106 Abs.1, 109 UrhG, 53, 52 StgB und erfolgte am 28.04.2017 wurde aber direkt komplett in freiwillige Arbeit umgewandelt und ist auch seit Oktober 2017 komplett abgearbeitet.

Meine Frage bezieht sich darauf ob das zu der oben genannten Frage zählt und auch ein NoGo für die Einreise mit Esta ist, und ich ein Visum für die USA beantragen muss und alles erklären muss oder ob das nicht unter dieser Frage zählt und ich auch mit Esta einreisen könnte.

Ich möchte keine Einreisesperre durch falsche Angaben riskieren, daher frag ich lieber nach.

Einsatz editiert am 18.09.2018 00:07:28
18.09.2018 | 01:06

Antwort

von


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Die Frage 2 im ESTA-Fragenteil bezieht sich auf Sachbeschädigungen und Körperverletzungsdelike sowie auf Straftaten gegen den Staat und seine Einrichtungen. Die U.S. Customs and Border Protection (CBP) wollen mit dieser Frage Gewaltverbrecher ausschließen.

Ihre Verurteilung geschah wegen der Verletzung von immateriellen Schutzrechten. Das ist nicht mit einer Sachbeschädigung oder Verletzung einer Person vergleichbar, worauf die Frage abzielt. Es sind ganz andere Schutzgüter betroffen. In der ESTA-Frage sind Schutzgut Leib und Leben sowie die Unversehrtheit von physischen, realen Dingen. Ihr Verurteilung ist ein gewerbliches Schutzrecht.

Sie können also getrost „Nein" ankreuzen.

Allerdings: Die Eintragung der Verurteilung ist ab Rechtskraft des Urteils für drei Jahre im Führungszeugnis (§ 34 Abs. 1 Nr. 1 lit. a) Doppelbuchstabe aa) BZRG) eingetragen. § 57 BZRG sieht eine Möglichkeit vor, die Daten auch ausländischen Staaten abrufbar zu machen. Sofern Sie also bei der Einreise gezielt nach Vorstrafen gefragt werden, sollten Sie keine falschen Angaben machen. Am besten nehmen Sie vorsorgliche das Urteil und eine Übersetzung davon mit, damit die sehen können, dass Sie kein „schwerer" Junge sind. Wenn Sie unbedingt einreisen müssen und nicht etwas pokern wollen, ob Ihnen eine Frage zu sonstigen Vorstrafen gestellt wird, sollten Sie sich vorher um ein Visa kümmern, da an der Grenze kein großer Wille sein wird, sich irgendeinen Papierkram in einer anderen Sprache durchzulesen.


Nachfrage vom Fragesteller 18.09.2018 | 01:55

Ich bedanke mich recht herzlich und werde es dann über den Esta Antrag erledigen, bei der Reise jedoch mein polizeiliches Führungszeugnis und das Gerichtsurteil in orgiginaler und auch beglaubigter englisch übersetzter Form mitführen.

Vielen Dank für Ihre Zeit.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.09.2018 | 09:07

Gern geschehen. Ich wünsche Ihnen schonmal eine gute und schöne Reise!

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