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Es kann ja nicht sein, dass mein Lebensgefährte Unterhalt an seine Exfrau und seine Kinder zahlt un


24.06.2007 12:42 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Tag,


ich habe schon mal eine Frage gestellt und war sehr zufrieden, daher die nächste.

Mein LG und Vater meiner Tochter hat bereits zwei Kinder aus erster Ehe.

Ich gehe seit einem Jahr, als meine Tochter 12 Monate war, wieder in Teilzeit arbeiten, weil mein LG mich in keinster Weise unterstützen kann. Ich bekomme auch kein Erziehungsgeld.

Die Exfrau geht nicht arbeiten obwohl ihre Kinder älter sind.
Sie macht ihr Abi nach, zur Zeit und erhält mehr Bafög als ich Gehalt.

Bei der neuen Unterhaltsberechnung zum 01.07.07, will Sie meinem LG den Selbsterhalt kürzen, weil er mit mir zusammenlebt und ich arbeiten gehe.

( Letztes Jahr wurde es abgelehnt, weil ich nicht arbeiten ginge).

Hat Sie da Chancen?

Es kann ja nicht sein, dass mein LG gemeinsame Schulden abzahlt, Unterhalt zahlt und für mich defakto nicht aufkommen kann, geschweige für unsere Tochter- ich ergo arbeiten gehen muss und ihm dann der Selbsterhalt gekürzt wird, weil er Mietersparnisse angeblich hat.???

Das heisst eigentlich, eine Mutter kommt für die andere auf oder wie?

Über Informationen wäre ich dankbar.


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Sehr geehrte Fragestelllerin,
auf der Grundlage des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

1. Zur Zeit sind im Selbstbehalt Kosten für Unterkunft und Heizung in Höhe von Euro 360 enthalten. Sollte Ihr Lebensgefährte diese Kosten nicht haben, so kann der Selbsthalb um die entsprechende Ersparnis gekürzt werden.

2. Führt Ihr Lebensgefährte Ihnen, wobei Sie leistungsfähig sein müssen, den Haushalt, so ist hierfür ein Einkommen anzusetzen, bei Haushaltsführung durch einen Nichterwerbstätigen geschieht dies in der Regel mit einem Betrag von 200 bis 550 Euro.

3. Ihre Tochter muss in jedem Fall auch bei der Unterhaltsberechnung Berücksichtigung finden.

4. Generell kann geprüft werden, ob Ihr Lebensgefährte durch das Zusammenleben mit Ihnen Ersparnisse hat, dann könnte sein Selbstbehalt auf 75% herabgesetzt werden.

5. Sie sollten schauen, dass Sie darlegen können,dass Sie Ihr gesamtes Einkommen für Ihren Unterhalt benötigen, da Ihr Lebensgefährte für Ihren Unterhalt nicht aufkommen kann.

Ich hoffe, Ihnen erste Anhaltspunkte geben zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Martina Hülsemann

Nachfrage vom Fragesteller 24.06.2007 | 19:33

Hallo,

ich sagte ja, dass ich ausser den 154 Eur Kigeld nichts an Geld hatte und deswegen arbeiten gehe.
Er verdient 2100 Eur, zahlt ( wegen einem Kinderzimmer) 620,00 Eur Miete, zahlt 400 Eur Unterhalt, 700 Eur mtl eheprägende Schulden, und muss noch mit Sprit irgendwie zur Arbeit kommen.

Wir essen praktisch von meinem Geld um das mal platt zu sagen.
Es ist bereits ein Mangelfall bei der Unterhaltsberechnung.

Geht es die EXfrau tatsächlich etwas an, was ich verdiene???

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.06.2007 | 21:51

Ihren Verdienst würde ich nicht offen legen.
Er sollte nur darlegen, dass Sie Ihren Verdienst für Ihren eigenen Lebensunterhalt benötigen und das es keine Ersparnisse gibt aus dem Zusammenleben mit Ihnen.

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