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Erzwungener Wechsel in Selbständigkeit

| 10.12.2014 20:17 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Zusammenfassung: Probleme der Scheinselbständigkeit

Ich bin aktuell bei einem größeren Personalunternehmen in fester Anstellung und arbeite über einen Dienstleister der mit meiner Firma einen Vertrag hat im Service Desk einer großen Pharmafirma. Jetzt ist dieser Dienstleister bei der Pharmafirma rausgeflogen und der neuen Dienstleister hat mich kontaktiert. Der neue Dienstleister hat mir gesagt, daß ich meine Arbeit behalten kann wenn ich einen Freiberuflervertrag annehme.
Jetzt habe ich von Selbständigkeit und allen rechtlichen Anforderungen aber keine Ahnung und weiß nicht was auf mich zukommt. Das Gehalt sieht aber ganz gut aus. Ein Kollege hat mir aber gesagt das ist rechtlich gar nicht möglich daß ich als Selbständige das gleiche mache wie vorher als Arbeitnehmerin weil ich sonst scheinselbständig bin und ich eventuell sogar ärger vom Staat bekomme.

Meine Frage: Kann ich ohne Probleme in die Selbständigkeit gehen oder gehe ich damit wirklich die Gefahr ein, daß ich später ärger mit dem Finanzamt bekomme oder etwas nachzahlen muss. Ich würde den Job gern weitermachen aber als Angestellte bin ich wohl zu teuer.

Danke!!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Um ganz sicher zu gehen, ob Sie de Status als Selbständiger haben,sollten Sie ein Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung einleiten.

Man kann den Selbständigen vom Arbeitnehmer aber auch wie folgt abgrenzen:

Arbeitnehmer sind:

1. Weisungsgebunden

2. Arbeitszeit und Ort sind fremdbestimmt

3. In den Betriebsablauf eingegliedert

4. Sozial abhängig.

Wenn diese Firma Ihr einziger Auftraggeber ist und Sie im wesentlichen alles so tun, wie zuvor, dann ist eher von einer Scheinselbständigkeit auszugehen.

Da der Arbeitgeber den Gesamtsozialbeitrag schuldet, wäre im Falle einer Betriebsprüfung der Auftraggeber gehalten für den Scheinselbständigen die Sozialabgaben zu entrichten.

Steuern werden dem AN ohnehin vom Lohn einbehalten, so dass Sie im Rahmen der "Selbständigkeit" ohnehin Steuern zahlen müssten, wobei die Beiträge zur Rentenversicherung und Krankenversicherung aber soweit sie gezahlt würden, steuerlich berücksichtigt werden würden.

Sie können sich daher gerne "selbständig" machen.

Es kommt aber ganz entscheident auf den Vertrag sowie die tatsächlichen Umstände an.

Diese beiden Dinge sollten Sie nochmals separat prüfen lassen.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 10.12.2014 | 21:14

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"Stochere immer noch im Dunkeln. Außerdem will ich ja eihentlich gar nicht mich selbständig machen. Vielleicht war das nicht ganz klar. Ich kann mein Risiko immer noch nicht gut einschätzen "
Stellungnahme vom Anwalt:
Dem Ratsuchenden wurde eine juristisch korrekte Anwort erteilt. Wenn er Schwierigkeiten hat, eine Frage zu formulieren, weil er eigentlich nicht weiß, was er will, dann kann er dies dem antwortenden Anwalt nicht anlasten. Überdies hat er nicht einmal von seinem Recht der kostenfreien Nachfrage Gebrauch gemacht, sondern unreflektiert eine Bewertung abgegeben.
FRAGESTELLER 10.12.2014 2,4/5,0
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